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«FIFA WM 2026»: USA ziehen am wenigsten Zuschauer

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An Tag 9 der laufenden «FIFA WM 2026» zeigte das deutsche öffentlich-rechtliche Fernsehen erstmals den dritten Ausrichter, die USA, live. Mexico und Kanada wollten indes mehr Zuschauer sehen.

Zur Eröffnung der «FIFA Weltmeisterschaft 2026» wollten stolze 10,04 Millionen Zuschauer die Partie «Mexico - Südafrika» im ZDF verfolgen, an Tag zwei zeigte das Erste die Partie «Kanada - Bosnien-Herzegowina» vor 7,23 Millionen Zuschauern im Schnitt und damit den zweiten Ausrichter des Turniers. Ein Spiel der USA schaffte es jedoch bis dato nicht in den Sendeplan der öffentlich-rechtlichen Stationen hierzulande - bis gestern. Gestern flimmerten aus Seattle die ersten Live-Bilder des USMNT im Ersten über den Äther, ab 21 Uhr zeigte der Sender die Partie «USA - Australien». Im Duell mit den Socceroos setzten sich der Co-Ausrichter mit 2:0 durch und das wollten hierzulande 6,50 Millionen Zuschauer im Schnitt sehen. Die blaue Eins kann damit auf 35,0 Prozent am TV-Markt stolz sein, den 14- bis 49-Jährigen konnten 1,87 Millionen Zuseher zugeordnet werden, was wiederum überzeugende 46,4 Prozent am entsprechenden Markt mit sich brachte.

Der Fußball der «WM» dominiert mit diesen Zahlen abermals einen TV-Tag. Inmitten des Spiels zeigte das Erste die «Tagesthemen», die ab etwa 21:50 Uhr auf ebenfalls 6,50 Millionen Zuschauer im Gesamten kamen, mit 1,91 Millionen jüngeren Zuschauern ergab sich hingegen eine leicht größere Reichweite zur Halbzeit. Die Quoten der kurzen Nachrichten-Einspielung lagen bei 33,9 und 46,2 Prozent. Dennoch kann nun nach der ersten Partie des US-Nationalteams konsterniert werden, dass rein nach den genannten Reichweiten der jeweils ersten Ausrichter-Partien, die USA am bisher wenigsten Aufmerksamkeit bekamen.

Neben dem Spiel am gestrigen Abend zeigte das Zweite bereits in der Nacht auf Freitag die Partie «Kanada - Katar». Ab Mitternacht sicherten sich die Kanadier mit 6:0 fulminant den ersten «WM»-Sieg - aufgrund der Uhrzeit fielen die Reichweiten mit 1,19 Millionen insgesamt und 0,35 Millionen 14- bis 49-Jährigen auf den ersten Blick spärlich aus. Die Quoten von 24,3 Prozent am Gesamtmarkt sowie 28,1 Prozent am jüngeren Markt sprechen jedoch abermals für einen Erfolg.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/172853
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