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Auflösung von «GZSZ»-Mord enttäuschend gegen Fußball

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Diese Handlungsspitze bekam es parallel allerdings mit starker Konkurrenz durch das Österreich-Spiel bei der WM zu tun.

Spezial-Folge von «Gute Zeiten, schlechte Zeiten»: Am gestrigen Montag, den 22. Juni, gipfelte der Crime-Plot um den Mord an Zoe (Lara Dandelion Seibert) und auch um den Mord an Carlos (Patrick Fernandez) in einer Doppelfolge. Genau diese reichte ab 19:40 Uhr bis in die Primetime hinein. Konnte diese Handlungsspitze trotz starker Konkurrenz durch das Österreich-Spiel bei der WM steigende Quoten verbuchen?

Die Sonder-Programmierung war nun überraschend ernüchternd unterwegs: Im Schnitt sicherte sich die Doppelfolge nämlich nur 7,9 Prozent durch 0,34 Millionen Fernsehzuschauer in der Zielgruppe. Auch wenn man damit immerhin erster Fußballverfolger in dieser Kategorie war, war es vielleicht doch nicht der beste Schachzug die Story gegen die WM zu verfeuern - ohne Fußball hätte man womöglich deutlich mehr herausholen können. Insgesamt standen mittelmäßige 1,43 Millionen auf dem Papier, das führte zu 6,6 Prozent. Zum Ende bleibt zu erwähnen, dass auch eine erhöhte Streaming-Nutzung mit in die verhaltene lineare Performance mit reingespielt haben könnte - vielleicht noch mehr Fans als sonst haben die Auflösung also eventuell vorab gesichtet, weil sie nicht warten wollten. Das werden wir dann später bei den Programm-Marken überprüfen.

Für einen noch deutlich verschlechterten Marktanteil sorgte im weiteren Verlauf der Primetime ab 20.45 Uhr übrigens eine Wiederholung «Undercover Boss». Diese wies recht maue 5,8 Prozent bei 0,23 Millionen Jüngeren auf - von der Zweistelligkeit war das weit entfernt, und auch vom Senderschnitt. Mit 0,86 Millionen und 4,3 Prozent lag man am Gesamtmarkt auch nicht befriedigend da.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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