Wirtschaft

4. Quartal: Netflix verdient 2,956 Milliarden

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Der Streamingdienst aus Los Gatos hat seine jüngsten Quartalszahlen vorgelegt. Derzeit sind 325 Millionen Abos im Umlauf.

Aus dem kalifornischen Los Gatos kommen gute Nachrichten: Netflix verbesserte seine Umsätze von 10,247 auf 12,051 Milliarden US-Dollar und sein Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von 2,134 auf 2,768 Milliarden US-Dollar. Das Nettoergebnis wuchs von 1,869 auf 2,419 Milliarden US-Dollar. Der Jahresumsatz stieg von 39,00 auf 45,18 Milliarden US-Dollar und der Gewinn legte von 8,71 auf 10,98 Milliarden US-Dollar zu. Diese Zahlen unterstreichen ein hervorragendes Ergebnis. Allerdings wird der Kauf von Warner Bros. somit zu einem kleinen Hindernis. Das Unternehmen verfügt nicht über ein so großes Einkommen wie beispielsweise Wettbewerber aus der Tech-Branche, etwa Apple. Netflix teilte auch mit, dass es Ende 2025 weltweit mehr als 325 Millionen Abonnenten hatte – gegenüber 301,2 Millionen im Vorjahr.

In Nordamerika verbesserte sich der Umsatz in den Monaten Oktober, November und Dezember 2025 um 18 Prozent. Im Vorjahreszeitraum wurden 4,517 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, nun waren es 5,339 Milliarden US-Dollar. In Europa und Afrika stieg der Umsatz von 3,288 auf 3,873 Milliarden US-Dollar – ein Plus von ebenfalls 18 Prozent. In Latein- und Südamerika stieg der Umsatz von 1,230 auf 1,418 Milliarden US-Dollar – eine Verbesserung um 15 Prozent. In Asien und Ozeanien setzte Netflix im vierten Quartal 1,421 Milliarden US-Dollar um; ein Jahr zuvor waren es 1,212 Milliarden US-Dollar.

Zum Kauf von Warner Bros. schreibt Netflix: „Wir sehen zwei große Chancen: Erstens können wir dank der Bibliothek, den Entwicklungen und dem geistigen Eigentum von Warner Bros. unseren Mitgliedern eine noch größere und hochwertigere Auswahl an Inhalten bieten. Und zweitens können wir mit HBO Max personalisiertere und flexiblere Abonnementoptionen anbieten, die besser auf die unterschiedlichen Vorlieben unseres globalen Publikums zugeschnitten sind.”

Mit zahlreichen US-Studios hat Netflix neue Deals geschlossen. Ab diesem Monat können Mitglieder dank der neuen Lizenzpartnerschaft mit Universal in den USA neue Live-Action-Filme genießen. Dieser Vertrag ergänzt unseren bestehenden Lizenzvertrag für Animationsfilme aus den Animationsstudios von Universal, Illumination und DreamWorks Animation.“ Von Paramount holte man sich «Matlock» und «King of Queens» für internationale Gebiete sowie «Seal Team», «Watson» und «Mayor of Kingstown» für die USA und internationale Gebiete. Außerdem laufen die Filme von Sony Pictures nach Kinostart bei Netflix.

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