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Bestwerte für «Notruf», «Big Brother» & «Über Geld spricht man doch!»

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Auch «Notfall» erwischte einen guten Start am Sat.1-Nachmittag. Das Finale von «Das Küstenrevier» sorgte für keinen Ausreißer nach oben.

Um 19:00 Uhr lief die letzte Folge der Sat.1-Vorabend-Serie «Das Küstenrevier». Nur 0,48 Millionen Zuschauer ab drei Jahren schalteten ein, es stammten nur 0,11 Millionen Menschen aus der werberelevanten Zielgruppe. Mit Marktanteilen von 2,6 Prozent bei allen und 3,7 Prozent bei den 14- bis 49-jährigen Sehern unterstrich die Produktion von Pyjama Pictures, warum sie keine Zukunft im Sat.1-Programm hat. Rund um die tägliche Serie, die ab heute Abend von «Die Landarztpraxis» abgelöst wird, lief es für den Unterföhringer Sender bedeutend besser.

Nach dem «Sat.1-Frühstücksfernsehen», das 16,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe holte, schaffte es die erste von drei «Auf Streife»-Folgen noch auf 9,4 Prozent. Zwischen 11:00 und 13:00 Uhr musste sich der Bällchensender zunächst mit 4,3 und 6,7 Prozent begnügen. In der 13-Uhr-Stunde folgte eine «Auf Streife – Die Spezialisten»-Episode, die mit 6,4 Prozent ebenfalls den Senderschnitt traf. Danach zogen die Werte merklich an. Grund dafür war die Rückkehr von «Notfall – Die Rettungs-Spezialisten», die einst im Mai 2021 getestet wurden. Die Wiederholung steigerte den Zielgruppen-Marktanteil auf tolle 9,2 Prozent. Eine weitere «Auf Streifen – Die Spezialisten»-Zweitverwertung markierte bis 15:00 Uhr sogar 10,3 Prozent.

Mit «Unser Leben, unser Geld» fielen die Werte wieder ab. Die Reichweite sank von zuvor 0,32 auf 0,18 Millionen Zuschauer ab drei Jahren, während der Zielgruppen-Marktanteil sich auf 5,3 Prozent nahezu halbierte. «Lebensretter hautnah – Wenn jede Sekunde zählt» steigerte zwar die Sehbeteiligung auf 0,29 Millionen, doch der Marktanteil verblieb bei unterdurchschnittlichen 5,6 Prozent. Zusammen mit den Regionalmagazinen erreichte eine weitere Folge des Blaulicht-Formats ab 17:30 Uhr 8,7 Prozent. Für «Notruf» setzte es um 18:00 Uhr einen neuen Bestwert. Bärbel Schäfer moderierte von 0,45 Millionen Sehern und erreichte 7,8 Prozent.

Bestwerte hagelte es auch in der Primetime. «Über Geld spricht man doch!» verfolgten 0,82 Millionen Zuschauer, da aber die Hälfte zwischen 14 und 49 Jahre alt war, markierte Sat.1 8,4 Prozent Marktanteil. Damit übertrumpfte man die Sat.1-Debütfolge, die zwar 0,87 Millionen sahen, aber nur auf 7,9 Prozent bei den Umworbenen kam. Ab 22:20 Uhr setzte man auf zwei «Spiegel TV Reportage» über den Hamburger Penny-Markt, der durch die Dokus einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt hat. Die Wiederholungen erreichten noch 0,52 und 0,36 Millionen Zuschauer. Die Marktanteile bei den Umworbenen wurden auf gute 7,4 und 8,3 Prozent beziffert. Im Anschluss funktionierte auf «Big Brother» ein erstes Mal in diesem Jahr gut. Aufgrund der schlechten Quoten in den vergangenen Wochen ging Jochen Schropp erst ab 0:18 Uhr auf Sendung. Da die Reichweiten trotz der späteren Sendezeit einigermaßen konstant blieben, stiegen die Marktanteile auf 4,9 Prozent im Gesamtmarkt und 9,0 Prozent in der Zielgruppe. Die Tageszusammenfassungen markierten im Anschluss noch 8,4, 8,2 und 3,2 Prozent.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/151314
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