Am späten Dienstagabend stellte der Micky-Maus-Konzern die Pläne für das neue Programmjahr vor. Die Bilanz ist erschreckend.
Late-Night-Comedian Jimmy Kimmel, der werktäglich seine eigene Show beim US-Network ABC macht, wirkte zynisch. „Geben Sie uns Ihr Geld. Das können Sie auch, wir sind Disney. Wir werden es so oder so bekommen, richtig? Wie wäre es damit? Gebt uns euer Geld oder wir töten Baby Yoda.“ Doch nach den Ankündigungen blickte die Branche dann doch etwas ernüchtert drein. Wenn die Promi-Version vom «Glücksrad» den Sonntagabend retten soll, dann läuft in der amerikanischen Branche so einiges schief.
"Wir haben maximale Flexibilität bei der Entscheidung, wann und auf welcher Plattform Inhalte verfügbar sein werden", sagte Kareem Daniel, Vorsitzender von Disney Media and Entertainment Distribution, und verwies auf das rasante Wachstum der vielen Streaming-Dienste von Disney. ESPN, Hulu und Disney+ wachsen, ohne Frage, aber die Verluste aus den geschlossenen Parks und dem Streaming fangen die linearen Fernsehsender auf. Im vergangenen Jahr machte diese Einheit über neun Milliarden US-Dollar Gewinn, ABC verdiente zwei Milliarden, die weltweiten Channels über sechs Milliarden. Viele Fernsehsender werden derzeit weltweit abgebaut, damit Disney+ wachsen kann.

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