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Rekord für «Nord Nord Mord» – Enttäuschung für Laschet

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Einen Tag nach den ersten Landtagswahlen des Jahres wurde Unions-Chef Armin Laschet zum Gespräch gebeten. Das Interesse war überschaubar.

Das ZDF startete mit einem «Nord Nord Mord»-Film in den Abend. Der bislang letzte Film «Sievers und der goldene Fisch» stammte vom 6. Januar 2021 und kratzte an der Rekordreichweite vom Januar 2018, als 8,87 Millionen einschalteten. Anfang dieses Jahres waren 8,78 Millionen Krimifans dabei. Auf dem Markt standen fantastische 26,8 Prozent zu Buche und auch beim jungen Publikum konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Aus 0,98 Millionen Zusehern resultieren 11,4 Prozent. Diesmal hieß der Titel des Films «Sievers und der schönste Tag» – der Name dürfte wohl heute Programm sein am Lerchenberg in Mainz.

Den insgesamt 14. Film der Reihe wollten sage und schreibe 9,91 Millionen sehen, davon waren 1,10 Millionen zwischen 14 und 49 Jahre alt. Die Gesamtreichweite überragt damit das restliche Programm des Tages um fast 3,5 Millionen Zuschauer und stellt selbstredend einen neuen Rekord für die Reihe dar. Zudem ist es ein Primetime-Rekord für das ZDF in diesem Jahr. Lediglich viermal «Tatort» und einmal «Nord bei Nordwest» generierten in diesem Jahr größere Reichweiten, aber eben im Ersten. Das Zweite holte mit «Nord Nord Mord» fantastische Einschaltquoten von 30,0 Prozent bei allen und sehr starken 12,5 Prozent bei den Jüngeren. Das «heute journal» informierte im Anschluss noch 5,40 Millionen. Die Sehbeteiligung sank auf 19,2 beziehungsweise 10,5 Prozent.

Am Vorabend zeigte das ZDF eine Sondersendung zu den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, in denen die Union mäßige Ergebnisse einfuhr und nach 2016 wohl erneut keine Regierungsverantwortung tragen bzw. nur Koalitionspartner bleiben wird. Deshalb wurde Unions-Chef Armin Laschet befragt, wie man aus der aktuellen Krise herauskommen möchte. Für «Was nun, Herr Laschet?» interessierten sich allerdings nur 3,56 Millionen Zuschauer ab 19:20 Uhr. Nur 0,39 Millionen waren politikbegeisterte 14- bis 49-Jährige. Am Markt wurden dadurch durchschnittliche 12,4 Prozent ermittelt. Insgesamt holte der Mainzer Sender eine relative Sehbeteiligung von 12,4 Prozent – Werte, mit denen sich die Union im September wohl nicht zufrieden geben wird. Die Quoten lagen zwar im Bereich des Senderschnitts, dürfen trotzdem als Enttäuschung gewertet werden, schließlich verfolgten im Vorprogramm noch 4,73 Millionen Zuschauer die «heute»-Nachrichten. Um 19 Uhr kam das ZDF auf Quoten von 17,5 und 9,0 Prozent.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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