Statt langweilige Interviews zu führen, vertreibt sich Rojinski anders die Zeit. Sie spielt mit ihren Gästen.
Der Podcast «Podkinski» kann am besten durch ein Zitat des legendären griechischen Philosophen Platon beschrieben werden: "Beim Spiel kann man einen Menschen in einer Stunde besser kennen lernen, als im Gespräch in einem Jahr."
Alles Gespräche wirken dabei authentisch, als würden sich zwei alte Freunde unterhalten, die sich einige Wochen nicht gesehen und sich einiges zu erzählen haben. Zu den bisherigen Gästen zählen beispielsweise der Fernsehmoderator Kai Pflaume (Folge: Love Love Love), Nachrichtensprecherin Linda Zervakis (Folge: Fake News), der Rapper Sido (Folge: Hinz und Kunz), oder Fußballprofi Jérôme Boateng (Folge: Parallelleben). Bevor die Gäste ans Mikrofon kommen redet Rojinski zunächst noch einige Minuten alleine - dann schafft sie es, eine unglaubliche Reichweite an Themen hervorzubringen. Mal geht es in tiefen Gesprächen um Zweifel und Zukunftspläne, mal um das Fluchen beim Autofahren. In den Folgen driftet Rojinski mit ihrem jeweiligen Gast auch gerne mal ab, der Zuhörer kann sich niemals auf eine Richtung einstellen, in die die Folge führt. Wer hätte zum Beispiel geahnt, dass Boateng plötzlich darüber spricht, dass er in seinem Parallelleben wohl Kindergärtner in New York geworden wäre?

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