Anstatt nur zwei Säulen bekommt der neue Verteilerschlüssel der TV-Gelder künftig vier Bereiche.
Mit dem im Juni abgeschlossenen Fernsehvertrag, der ab der Saison 2017/2018 gültig ist, wird die Deutsche Fußball Liga mit ihren 36 Klubs der ersten und zweiten Liga im Schnitt fast 1,2 Milliarden Euro pro Spielzeit an TV-Geldern einnehmen. Dieses soll aber anders verteilt werden als bisher. Bis dato ging es hierbei hauptsächlich darüber wie die Vereine jüngst in der Tabelle abgeschnitten hatten. Künftig sind nun gleich vier Faktoren entscheidend, wie die Liga am Donnerstagnachmittag bekannt machte. Bisher gab es 80 Prozent für Liga eins, 20 Prozent für Liga zwei - und in diesen Ligen aufgeteilt Gelder je nach Tabellenplatz der vergangenen Saison. Künftig spielt die Tabellenposition weiter eine wichtige Rolle:
"Der einstimmige Beschluss ist ein starkes Zeichen für das funktionierende Miteinander im deutschen Profi-Fußball. Trotz teilweise höchst unterschiedlicher Interessen konnte ein Weg gefunden werden, der Leistungsprinzip und Solidarität weiter miteinander verbindet. Mit Blick auf die weitere Positiv-Entwicklung der Bundesliga und 2. Bundesliga ist es darüber hinaus das Ziel, sportliche Nachhaltigkeit und Nachwuchsförderung zu honorieren und in den unterschiedlichen Tabellenregionen Wettbewerbsimpulse zu setzen", erklärte DFL-Präsident Dr. Reinhard Rauball am Donnerstag und sagte weiter: "Dank Rekorderträgen aus der im Sommer erfolgten Ausschreibung der nationalen Medienrechte können alle Clubs mit erheblichen zusätzlichen Einnahmen kalkulieren. Daneben wird durch das neue Verteiler-Modell den Interessen von Medien-Partnern sowie den Zuschauern in den Stadien und vor den Bildschirmen im Sinne eines attraktiven Wettbewerbs Rechnung getragen.“

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24.11.2016 15:36 Uhr 1
25.11.2016 08:46 Uhr 2