Wirtschaft

Trotz Milliardenvergleich: Meta mit grandiosen Quartalszahlen

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Das Unternehmen investierte Milliarden in den Ausbau seiner Apps und erzielte einen riesigen Gewinn.

Mark Zuckerberg steht trotz «The Social Reckoning» blendend da: Sein im kalifornischen Menlo Park ansässiges Unternehmen Meta setzte im dritten Quartal 64,601 Milliarden US-Dollar um – ein Plus von 26 Prozent. In den Monaten Juli, August und September 2025 wurden 51,242 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. Der Gewinn vor Steuern sank von 21,663 auf 13,001 Milliarden US-Dollar. Der Konzernüberschuss legte hingegen von 2,709 auf 9,860 Milliarden US-Dollar zu, das ist ein Plus von 264 Prozent. Zur Wahrheit gehört allerdings auch, dass Meta im aktuellen Quartal lediglich 3,141 Milliarden US-Dollar an Steuern verbuchte, während im Vorjahresquartal noch 18,954 Milliarden US-Dollar anfielen.

Auch die Kosten stiegen bei dem Social-Media-Unternehmen: Innerhalb eines Jahres explodierten diese von 30,707 auf 51,613 Milliarden US-Dollar. Die allgemeinen und Verwaltungsaufwendungen für das dritte Quartal 2026 enthalten eine Belastung in Höhe von 9,89 Milliarden US-Dollar im Zusammenhang mit der im August 2026 geschlossenen Vereinbarung mit den Generalstaatsanwälten der US-Bundesstaaten. Damit sollen Rechtsstreitigkeiten über die Auswirkungen sozialer Medien auf die psychische Gesundheit von Jugendlichen beigelegt werden. Weitere fünf Milliarden US-Dollar entfielen auf die gestiegenen Forschungs- und Entwicklungsausgaben, die sich auf 20,054 Milliarden US-Dollar beliefen. Auch die Umsatzkosten stiegen mit 13,369 Milliarden US-Dollar um knapp vier Milliarden US-Dollar.

Der Werbeumsatz stieg innerhalb von drei Monaten von 50,082 auf 63,061 Milliarden US-Dollar, andere Erlöse, etwa aus kostenpflichtigen Angeboten, verbesserten sich von 0,690 auf 1,097 Milliarden US-Dollar. Die Reality-Labs-Sparte mit ihren Smartbrillen sorgte für 443 Millionen US-Dollar Umsatz, im Vorjahresquartal wurden noch 470 Millionen US-Dollar verbucht. Die Sparte schrieb einen Verlust von 4,129 Milliarden US-Dollar, das ist eine leichte Verbesserung gegenüber Juli, August und September 2025 (–4,432 Milliarden US-Dollar).

„Wir haben in diesem Quartal wichtige Meilensteine auf dem Weg zur Bereitstellung persönlicher Superintelligenz für alle erreicht – darunter die Einführung von Muse und Muse Wonder, unserem ersten Pioniermodell“, sagte Mark Zuckerberg, Gründer und CEO von Meta. „Unsere Investitionen zahlen sich aus, das Kerngeschäft ist stark, und wir verzeichnen auf breiter Front eine hohe Dynamik.“

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