Die Premiere der 22. Staffel sahen am Mittwoch, den 13. Mai, lediglich 0,14 Millionen Fernsehzuschauer. Damit halbierte sich die Reichweite, obwohl der Sendeplatz deutlich attraktiver war. Der Marktanteil sackte auf 0,7 Prozent. Lediglich 0,03 Millionen Werberelevante sorgten für 0,9 Prozent. Die zweite Folge des Abends verbuchte 0,15 Millionen Zuschauer, der Marktanteil blieb mit 0,7 Prozent stabil. Unter den jungen Erwachsenen wurden nun 0,05 Millionen gemessen, sodass man auf 1,3 Prozent kam.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum ein Unternehmen wie die ProSiebenSat.1-Gruppe die «Grey’s Anatomy»-Fans nicht auf den neuen Sender mitnehmen kann. Da die Reichweite so massiv einbrach, sollte man meinen, dass man in Unterföhring selbst mit Werbung seine Zuschauer nicht erreicht, weshalb die Werbewirkung massiv infrage gestellt werden muss. Immerhin sah es eine Woche später besser aus, schließlich hat scheinbar Mundpropaganda gewirkt. Die neue Geschichte sahen 0,24 Millionen Fernsehzuschauer, der Marktanteil lag bei 1,1 Prozent. Mit 0,10 Millionen Umworbenen erreichte die Serie schon deutlich bessere 2,7 Prozent.
Die vierte Folge der Staffel stand am 27. Mai 2026 auf dem Programmplan. Nach dem zwischenzeitlichen Hoch sackte die Reichweite auf 0,18 Millionen Zuschauer, immerhin wurden ein Prozent Marktanteil erreicht. Doch bei den für die Werbewirtschaft wichtigen Fernsehzuschauern musste man sich mit 0,07 Millionen zufriedengeben, was nur noch für einen Marktanteil von 2,3 Prozent reichte.

Im Juni erreichte die fünfte von zunächst sechs ausgestrahlten Folgen 0,22 Millionen Fernsehzuschauer, die Verantwortlichen bei sixx konnten sich über 1,1 Prozent freuen. Doch die Quote hat auch etwas Tragisches: Es interessierten sich nur noch 0,04 Millionen Menschen aus der Zielgruppe für die Serie, die damit lediglich 1,3 Prozent Marktanteil erreichte. Die letzte Folge, ehe die Programmierung ab dem 22. Juli wieder aufgenommen wird, sahen 0,26 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil kletterte auf 1,3 Prozent. Unter den jungen Leuten waren 0,06 Millionen dabei, die für 1,6 Prozent standen.
Auf dem 20.15-Uhr-Sendeplatz bei ProSieben erreichte «Grey’s Anatomy» noch rund eine halbe Million Fernsehzuschauer, bei sixx sieht das Bild schon deutlich anders aus: Nur noch 0,20 Millionen Menschen ab drei Jahren schalteten ein, das bedeutete für sixx akzeptable ein Prozent Marktanteil. Bei den jungen Erwachsenen wurden 0,06 Millionen Zuschauer erreicht, der Marktanteil lag bei guten 1,7 Prozent. Für den Umsatz des Unternehmens wäre es dennoch vermutlich ertragreicher gewesen, die neuen Folgen bei ProSieben ab 22.15 Uhr zu zeigen. Stattdessen laufen die Episoden nun bei sixx vor einem deutlich kleineren Publikum.







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