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Sky begleitet den Tupac-Mordprozess in neuer Dokumentation

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Der Film von Regisseurin Marian Mohamed zeichnet den Prozess gegen Duane "Keffe D" Davis nach und erhält Zugang zu Tupac Shakurs Familie.

Sky UK nimmt den Mordprozess um den 1996 getöteten Rapper Tupac Shakur zum Anlass für eine neue Dokumentation. Der noch unbetitelte Film soll 2027 bei Sky Documentaries erscheinen und entsteht bei Passion Pictures gemeinsam mit Propagate Content und West Buttermilk. Regie führt die BAFTA-Preisträgerin und Emmy-nominierte Marian Mohamed, die zuvor unter anderem «Defending Digga D» und «Cult Massacre: One Day in Jonestown» verantwortete.

Im Zentrum steht der Prozess gegen Duane "Keffe D" Davis. Eine Jury in Las Vegas befand ihn am 31. August 2026 des Mordes ersten Grades für schuldig. Das Strafmaß soll am 13. Oktober verkündet werden. Der Dokumentarfilm begleitet den Fall vom Beginn der Beweisaufnahme über das Urteil bis zur Strafzumessung. Für die Produktion erhielten die Filmemacher Zugang zu Mitgliedern der Familie Shakur und Personen aus dem früheren Umfeld des Musikers. Zu Wort kommt unter anderem Tupacs Bruder Mopreme Shakur. Die Kamera begleitete Angehörige während des Gerichtsverfahrens und soll damit nicht nur die juristische Aufarbeitung, sondern auch die persönlichen Folgen des jahrzehntelang ungeklärten Falls dokumentieren.

Hinzu kommt bislang unveröffentlichtes privates Archivmaterial aus dem Besitz von Familienmitgliedern und Vertrauten Shakurs. Dieses wird mit Material aus dem Gerichtsverfahren verbunden. Regisseurin Mohamed will den Film deshalb ausdrücklich nicht auf die Umstände von Shakurs Tod reduzieren. "Ich möchte, dass dieser Film einer Familie eine Stimme gibt, die nicht nur trauert, sondern wieder selbst bestimmt, wie der Mord an Tupac betrachtet wird", erklärt sie.

Shakur war im September 1996 nach einem Boxkampf in Las Vegas angeschossen worden und wenige Tage später im Alter von 25 Jahren gestorben. Über Jahrzehnte blieb der Fall ohne Gerichtsverfahren und war Gegenstand zahlreicher Spekulationen und Verschwörungstheorien. Davis hatte sich im Laufe der Jahre wiederholt öffentlich zu den damaligen Ereignissen geäußert, unter anderem in Interviews und seiner Autobiografie.

„Ich möchte, dass dieser Film einer Familie eine Stimme verleiht, die nicht nur trauert, sondern auch wieder selbst bestimmt, wie der Mord an Tupac wahrgenommen wird“, sagte Regisseurin Marian Mohamed. „Vor allem aber möchte ich, dass dieser Film die Menschen zum Lachen, Weinen und Diskutieren bringt. Ich möchte, dass jeder, der diesen Film sieht, eine emotionale Verbindung nicht nur zur Geschichte von Tupacs Tod, sondern auch zu dem Menschen Tupac selbst aufbaut.“

Hayley Reynolds, Leiterin der Dokumentarfilm-Redaktion bei Sky, sagte: „Seit dreißig Jahren ist der Mord an Tupac Shakur von Mythen, Spekulationen und Verschwörungstheorien umgeben. Marian und das Team haben außergewöhnlichen Zugang zu seiner Familie und den Personen erhalten, die dem Fall am nächsten stehen, und diesen historischen Moment so eingefangen, wie er sich ereignete. Wir freuen uns sehr, diesen eindrucksvollen Film bei Sky Documentaries präsentieren zu können.“

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