Primetime-Check

Montag, 13. Juli 2026

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Konnten neue Folgen RTL und Sat.1 nun mal wieder standesgemäßer nach vorne spülen?

Eine mehr als vitale Zuschauerzahl fuhr das ZDF trotz Wiederholung ein, das mit «Nord Nord Mord - Sievers und der verlorene Hund» wirklich pralle 26,0 Prozent bei insgesamt 4,89 Millionen generieren konnte - damit lag man klar vor dem Ersten. Bei den 14-49-Jährigen konnte die ZDF-Reihe hingegen nur behäbig performen, hier waren unterlegene 5,6 Prozent bei einer dazugehörigen Reichweite von 0,16 Millionen drin.

Komödien-Stoff lieferte gestern die ARD im Hauptprogramm des Ersten. Dort konnte eine bereits ausgestrahlte Produktion unter dem Titel «Wochenendrebellen» aber dennoch respektable 14,0 Prozent (2,63 Millionen Einschaltende) angeln, lag somit auf einem vertretbaren zweiten Rang. Bei den Jüngeren waren sogar richtig schöne Zahlen zu holen: 16,8 Prozent (0,48 Millionen) sprangen heraus und besorgten überraschend den Sieg in dieser Kategorie noch vor RTL.

Aber auch die Kölner konnten zufrieden sein. Dort lief eine neue Folge von «Undercover Boss» vor erstarkten 12,9 Prozent (0,37 Millionen) in der Zielgruppe. Insgesamt gelangte die Dokusoap auf 1,42 Millionen zu recht ordentlichen 7,7 Prozent. Der Bällchensender programmierte «Der SAT.1-Fertiggerichte-Check!» und war damit wenigstens ok unterwegs. Als akzeptabel zu wertende 7,3 Prozent (0,21 Millionen) ließen dennoch Luft nach oben. Insgesamt ließen 0,67 Millionen zu 3,7 Prozent ein noch vertretbares, aber nicht berauschendes Ergebnis zu. Die rote Kugel zeigte Auswanderer: «Goodbye Deutschland» brachte für eigene Verhältnisse ziemlich vernünftige 7,0 Prozent in der Zielgruppe auf, weil 0,20 Millionen aus dieser von der Partie waren - das lag nur knapp hinter Sat.1. Insgesamt kam man auf ausbaufähige 3,3 Prozent durch 0,62 Millionen.

Kabel konnte dieses mal eine passable Platzierung herausholen, denn der erste «Iron Man» lief d'accord gehend. Der 2008er-Blockbuster zeitigte für Kabel überdurchschnittliche 6,9 Prozent bei 0,19 Millionen 14-49-Jährigen. Insgesamt zeigte der Tacho gerade so annehmbare 3,1 Prozent (0,56 Millionen). Die erste wiederholte Folge von «Die Geissens» bei RTLZWEI war passabel unterwegs - 5,9 Zielgruppen-Prozent bei 0,16 Millionen deuten darauf hin. Insgesamt ergab sich ob 2,0 Prozent wegen 0,36 Millionen allerdings ein gewohnt mageres Bild. Die zweite Episode nach 21.00 Uhr sank dann in der Zielgruppe auf 0,13 Millionen und dennoch in Ordnung gehende 4,1 Prozent.

ProSieben mit einer «Georgie & Mandy»-Aufwärmung stand überschaubar da, weil die ersten zwei Folgen der Ausstrahlung 5,5 und 5,8 Zielgruppen-Prozent durch 0,15 sprich 0,16 Millionen aufbrachten - nach 21.00 Uhr sank man sogar weiter auf 4,7 Prozent. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Sitcom lediglich 0,30 Millionen zu ganz schmalen 1,6 Prozent in der ersten Stunde, erst nach 22.00 Uhr gelangte die Schiene immerhin über zwei Prozent gesamt.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/173551
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