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Da war Feuer drin: Über acht Millionen verfolgen «ESC 2026»

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Der deutsche Beitrag hinterließ mal wieder verbrannte Erde. Wie Phönix aus der Asche stiegen jedoch die Quoten.

Bereits zum 70. Mal ging am gestrigen Samstag, den 16. Mai 2026, ein «Eurovision Song Contest» über die Bühne. Ausgetragen wurde das internationale Musik-Event in diesem Jahr aus der österreichischen Hauptstadt Wien. Für Deutschland ging in der dortigen Stadthalle Sarah Engels mit ihrem Popsong "Fire" an Start, der allerdings nur einen abermals enttäuschenden Platz belegen konnte. Den ARD-Quoten tat die anhaltende Misere aber erneut keinen Abbruch...

Im Endeffekt geben die nun ausgewiesenen Daten den Blick auf ganz starke Größenordnungen frei: Sie schossen den «Eurovision Song Contest» ab 21.00 Uhr auf tolle 42,8 Prozent beim Gesamtpublikum, da standesgemäße 8,18 Millionen mitfieberten. Sie sahen letztlich mit an, wie Bulgarien mit "Bangaranga" als Gewinner hervorging. Damit konnten die Einschaltquoten aus dem letzten Jahr, als unter Raab-Beteiligung 8,55 Millionen zu 43,8 Prozent insgesamt erhoben wurden, zwar nicht vollumfänglich werden, dennoch hielten sich die Abschläge in Grenzen.

Auch vom jungen Publikum ließen sich in diesem Jahr übrigens phantastische 57,8 Prozent im Programm des Ersten aufbringen, die Sehbeteiligungen hier beliefen sich auf 3,01 Millionen - das sind zwar ebenfalls etwas weniger als 2025, dennoch handelte es sich dieses Jahr erneut um einen der stärkeren ESC-Durchläufe. Übrigens: Allein bei den Jüngeren kamen durch die zusätzliche Auswertung beim Spartenkanal One nochmal 0,35 Millionen dazu - womit man insgesamt also gen 8,5 Millionen lineare TV-Zuschauende tendierte.

Bereits die Einstimmung mit Barbara Schöneberger, die sich dieses Mal ebenfalls direkt aus Wien meldete, wollten viele Musik-Fans mitnehmen: 5,11 Millionen bescherten «ESC - Der Countdown» schon einen weit überdurchschnittlichen Zahlenwert von 23,6 Prozent am Gesamtmarkt. Ganz starke 42,3 Prozent (1,72 Millionen) davon wiederum waren im Alter zwischen 14 und 49 - ebenfalls ein feierlicher Erfolg für das Erste Deutsche Fernsehen. Für das ebenfalls von der Entertainerin präsentierte «ESC - Die Aftershow» blieben dann nach Mitternacht noch 2,89 (gesamt) beziehungsweise 0,94 Millionen (Jüngere) auf, die jeweilige Prozente von weiter extrem hohen 42,3 sprich 47,1 Prozent bedeuteten.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/171812
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