Mehrere Todesfälle im Rotlichtmilieu von Dortmund. Geht es nur um Machtkämpfe? Welche Rolle spielt die Herkunft der Opfer (und Täter)? Das Szenario im neuen «Tatort: Schmerz» geht ohne Umschweife direkt in Richtung Jugoslawienkriege und wird so auch emotional zur Herausforderung. Torsten C. Fischer (Regie) hat seiner Zuschauerschaft zweifelsfrei eine Aufgabe gestellt, mindestens von Vorteil wäre es zudem, vorherige Dortmung-Fälle zu kennen - doch das geht an dieser Stelle eindeutig zu weit. Die Leistung des Sonntagabendprogramms steht das Genannte keinen Zentimeter im Weg - mit 7,29 Millionen Zuschauern im Schnitt kann sich die Primetime aus dem Ersten entspannt über den Tagessieg freuen. Die Quote lag am Gesamtmarkt über 90 Minuten für die blaue Eins bei exzellenten 27,9 Prozent.Bei den 14- bis 49-Jährigen beulte «Schmerz» den jüngsten "Misserfolg" von «Das Böse in dir» aus, beim letzten «Tatort» ging doch glatt mit 0,99 Millionen Jüngeren die Million-Marke bei den 14- bis 49-Jährigen verloren. Das holte der neue Fall aus Dortmund mit 1,11 Millionen Fernsehenden im entsprechenden Alter wieder auf, das Erste stellt mit der Leistung auch hier das beste Ergebnis des gesamten Sendetages und kann mit 20,8 Prozent Marktanteil mehr als nur zufrieden sein.
«Carion Misoga» gab es im Anschluss an den «Tatort» nicht. Nach den «Tagesthemen» ab 21:45 Uhr, bei denen noch X Millionen Zuschauer folgten, übernahm die Mysterie-Serie «Oderbruch» mit dem Start der zweiten Staffel. Laut dem Ersten brachte es die erste Staffel in der ARD Mediathek auf fast 13 Millionen Abrufe, seit Freitag (20. Februar) gibt es die zweite Staffel zur Verfügung. Im laufenden Programm reicht das zumindest für den Platz nach dem «Tatort» und mit 1,16 Millionen Zuschauern performt die erste Auskopplung der neuen Staffel gar nicht schlecht. Die Quote lag bei 6,5 Prozent, während am jungen Markt noch 3,4 Prozent drin waren. Hierzu brauchte es 0,12 Millionen 14- bis 49-Jährige, die an den Geräten blieben.







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