Seit dem Beginn der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in den Gastgeberländern USA, Kanada und Mexiko greifen die deutschen Fernsehsender erneut verstärkt auf Produktionen aus ihren Archiven zurück. Ein Beispiel dafür lieferte auch der gestrige Abend rund um die Begegnung Portugal gegen Kongo. Während das Turnierspiel lief, setzte Das Erste in der Hauptsendezeit auf eine Wiederholung des Krimi-Klassikers «Donna Leon» mit dem vor einigen Monaten verstorbenen Schauspiel-Star Uwe Kockisch.Die bereits im Jahr 2018 erstmals gezeigte Episode belegte ab 20.15 Uhr rund 90 Minuten Sendezeit. Trotz des starken WM-Gegenprogramms schalteten 2,92 Millionen Zuschauer ein, was dem Sender einen respektablen Marktanteil von 14,0 Prozent bescherte. Im Gegensatz zu manch anderem Krimi-Re-Run kam man aber nicht über vier Millionen und 20 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen fiel die Resonanz deutlich zurück: 0,09 Millionen Zuschauer beziehungsweise sehr niedrige 2,3 Prozent Marktanteil reichten nur für ein schlechtes Resultat hinter einigen Privaten.
Im Anschluss gerieten die «Tagesthemen» immer unmittelbarer in Konkurrenz zum England-WM-Spiel. Die Reichweite sank dadurch auf 0,93 Millionen Zuschauer und einen Marktanteil von ungewohnt mageren 6,9 Prozent. In der jüngeren Zielgruppe kamen ganz schmale 0,02 Millionen zusammen, was einem Marktanteil von extrem ruinösen 0,4 Prozent entsprach. Danach kam es zu einer Doku-Ausstrahlung von «Die Brexit-Erben: Uns reicht's!»: Der Marktanteil lag bei weiter dezimierten 4,8 Prozent (0,48 Millionen), während sich bei den Jüngeren anhaltend 0,02 Millionen Personen beziehungsweise geräderte 0,9 Prozent für die Sendung entschieden.







Abgenagter Knochen: VOX mit Problemen
Primetime-Check: Mittwoch, 17. Juni 2026

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