Primetime-Check

Montag, 19. Januar 2026

von

Hatten Krimi und Jauch gegen Handball noch eine Chance? Und wie schnitt Til Schweiger ab?

Auch am Montag dominierte der Handball das Primetime-Feld: Dieses mal war allerdings das ZDF dran, das die Partie Deutschland-Spanien bei der «Handball-EM» der Männer übertrug. Die Partie sahen ungewöhnlich hohe 6,97 Millionen zu brutalen 27,7 Prozent Anteil am Gesamtmarkt. Erfreulich, dass man beim jungen Publikum mit exorbitanten 35,6 Prozent durch 1,81 Millionen gar noch mehr durch die Decke schoss. Letztlich war es natürlich erneut die Doppel-Führung.

Das Erste lag mit einer Krimi-Wiederholung «Steirerrausch» etwas dahinter, folglich aber auch noch auf einem klar guten Niveau. Jedenfalls zog die Verwertung 4,25 Millionen und vorzeigbare 16,7 Prozent ab drei Jahren. Die Jüngeren waren in behäbiger Anzahl vertreten – 5,8 Prozent bei 0,29 Millionen waren es. Mit einigem Abstand trat dann RTL auf den Plan. Dort lief «Wer wird Millionär» mit dennoch überdurchschnittlich zweistelligen 11,6 Prozent (2,59 Millionen) insgesamt. Am werberelevanten Markt erreichte Jauch 0,45 Millionen und gesunkene, aber wenigstens passable 10,2 Prozent.

Das Verfolgerfeld tat sich gegen Handball dann richtig schwer - schon mit riesigem Abstand folgte dann Sat.1. Dort gewann die Free-TV-Premiere «Die Rettung der uns bekannten Welt» keinen Blumentopf. Das Schweiger-Werk verlief vor verhaltenen 5,3 Prozent (0,24 Millionen) aus der Zielgruppe. Am Gesamtmarkt mobilisierte die Geschichte nur 0,77 Millionen zu schmalen 3,4 Prozent. Vom Marktanteil lag der Bällchensender dank längerer Laufzeit immerhin noch knapp vor der roten Kugel, bei der «Goodbye Deutschland» sich nicht ganz leicht tat und schwerfällige 5,0 (0,25 Millionen) in der Zielgruppe holte.

Bezüglich der Zielgruppe hielt sich Kabel Eins nur knapp dahinter auf. Dort ließen sich für eigene Verhältnisse noch abnickbare 4,3 Prozent (0,20 Millionen) der Jungen aufbringen für den Ford-Blockbuster «Air Force One». Inklusive der Älteren ließen sich jedoch nur 0,59 Millionen bei ganz mageren 2,5 Prozent ansprechen. RTLZWEI tauchte an vorletzter Stelle auf. Einem Re-Run von «Die Geissens» gelang bloß dürftige 3,8 Prozent durch 0,19 Millionen Werberelevante. Insgesamt nur 0,40 Millionen zu äußerst geringen 1,6 Prozent wurden gemessen. Noch dahinter folgte tatsächlich ProSieben, wo «Comedy Allstars - Meilensteine des Humors» in Anbetracht extrem mieser 3,1 Prozent durch 0,15 Millionen komplett einbrach. Insgesamt 0,45 Millionen zu peinlichen 1,8 Prozent sahen zu.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/168171
Finde ich...
super
schade
Teile ich auf...
Kontakt
vorheriger ArtikelRTLZWEI und ProSieben haben weniger zu lachen nächster Artikel«Wetten, dass»-Revival mit Kaulitz-Brüdern?
Schreibe den ersten Kommentar zum Artikel

Letzte Meldungen


Mehr aus diesem Ressort


Jobs » Vollzeit, Teilzeit, Praktika


Surftipp


Surftipps


Werbung