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Nach «HalliGalli»-Rückfall: «Jerks» startet unter Senderschnitt

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Die neue Comedyserie von und mit Christian Ulmen bescherte dem Comedy-Dienstag seine besten Marktanteile, lag aber dennoch unter dem Senderschnitt - wie zuvor auch die «Simpsons» sowie Joko und Klaas.

In Sachen Eigenproduktionen hatte sich die ProSiebenSat.1-Gruppe im vergangenen Jahr geflissentlich zurückgehalten. Da jedoch internationale Dramaserien in Zeiten zunehmender Relevanz von Streaming-Diensten schon seit einiger Zeit nicht mehr so recht im linearen Fernsehen ziehen wollen, die großen Blockbuster oftmals nur noch für sehr kleine Quoten sorgen und man seinem Publikum nun auch nicht rund um die Uhr Wiederholungen seiner wenigen Erfolgs-Sitcoms zumuten möchte, versucht man sich seit dieser Woche mit der von Christian Ulmen produzierten Comedyserie «Jerks». Die ersten beiden Folgen der ersten Maxdome-Eigenproduktion taten sich allerdings mit gerade einmal 0,64 und 0,47 Millionen Zuschauern ziemlich schwer und gelangten damit auch nach 23:15 Uhr auf gerade einmal 4,0 bzw. 3,7 Prozent Marktanteil. In der werberelevanten Zielgruppe kam die frühere Folge immerhin noch auf 10,1 Prozent bei 0,53 Millionen, bevor die spätere Episode auf miese 8,3 Prozent bei 0,35 Millionen zurückfiel.

Als äußerst schwerfälliges Vorprogramm entpuppte sich diesmal allerdings auch wieder «Circus HalliGalli» , das zuvor ab 22:15 Uhr durchschnittlich nur 0,71 Millionen Menschen vor die Geräte lockte und nicht über einen miesen Marktanteil von 3,2 Prozent hinaus kam. Bei den 14- bis 49-Jährigen rutschte die Latenight-Show mit Joko und Klaas wieder deutlich in die Einstelligkeit und musste sich mit schwachen 8,5 Prozent bei 0,60 Millionen begnügen, nachdem der Auftakt in die finale Staffel vor Wochenfrist immerhin noch auf solide 10,8 Prozent gelangt war.

Die ersten zwei Stunden des Abendprogramms bestückten die Unterföhringer derweil mal wieder mit Wiederholungen und versendeten gleich vier alte «Die Simpsons»-Episoden hintereinander. So recht wollte aber selbst dieses Kalkül nicht aufgehen, denn mit Reichweiten zwischen 0,94 und 1,11 Millionen wurden sogar im Bestfall nur schwache 3,8 Prozent verbucht. In der Zielgruppe tat sich der Primetime-Auftakt mit einer 23 Jahre alten Folge mit 7,8 Prozent am schwersten, doch sogar im Bestfall kam noch nicht einmal ein zweistelliger Wert zustande, sondern lediglich einer in Höhe von 9,7 Prozent.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/91379
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Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
Kingsdale
22.02.2017 12:22 Uhr 1
Wundert mich gar nicht. Soll das etwa irgendwie lustig sein. Eine Mischung aus Comedy und Drama? Wo ist da die Comedy? Sowas ist langeweile pur und bringt nur was als Schlaftablette.

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