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«Das Supertalent» knapp vor «The Voice»

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Der Hauptkampf des Abends fand unzweifelhaft zwischen den zwei Castingerfolgen statt – am Ende gewann RTL, Sat.1 darf sich jedoch als zweiter Sieger fühlen.

«The Voice» vs. «Supertalent»:

  • 2011: 24,3 % vs. 31,2 %
  • 2012: 23,0 % vs. 23,2 %
  • 2013: 20,7 % vs. 25,1 %
  • 2014: 22,8 % vs. 28,3 %
Angegeben ist der Staffeldurchschnitt in der Zielgruppe; für 2014 wurde nur die jeweils erste Sendung berücksichtigt.
Der Freitagabend bescherte dem deutschen Fernsehen ein ungewöhnliches, aber umso spannenderes Duell: Die ProSiebenSat.1-Castingshow «The Voice of Germany»  wurde parallel zur «Das Supertalent»  auf RTL gezeigt, das demselben Genre entspringt. Hintergrund der Programmierung, die insofern besonders ist, als dass das Format um Dieter Bohlen normalerweise am Samstagabend gezeigt wird, ist das Fußballspiel Deutschland gegen Polen, das der Sender stattdessen an entsprechender Stelle übertragen möchte. Der Poptitan wird wohl verkraften, dass er sich König Fußball beugen muss, eine Niederlage gegen das Konkurrenzformat «The Voice of Germany» hingehen würde er wohl als deutlich schwerwiegender bewerten. Im Vorfeld durfte RTL zwar als klarer Favorit betrachtet werden (siehe auch unsere Infobox), im Zuge der jüngeren Diskussionen um die Zugkraft der Marke Bohlen versprach das Aufeinandertreffen jedoch interessante Erkenntnisse. Am Ende stand das berühmteste Jurymitglied der deutschen Castingshowgeschichte tatsächlich nur knapp vor der „Blamage“.

4,67 Millionen und 16,6 Prozent aus dem Gesamtpublikum verfolgten «Das Supertalent» und bescherten RTL damit den zweitgrößten Zuschaueranteil nach dem ZDF. Aus der bedeutenderen Zielgruppe wurden 2,50 Millionen und 24,6 Prozent erreicht. Der Senderschnitt wurde damit gesprengt, im Vergleich zur Vorwoche, in der 25,4 Prozent der 14- bis 49-Jährigen erreicht worden waren, musste die Sendung nur geringe Verluste hinnehmen.

Die Konkurrenz von Sat.1 sprach 2,35 Millionen und 22,9 Prozent der Werberelevanten an und lag damit 1,5 Prozentpunkte hinter RTL. Am Vortag hatten zur Premiere der jüngsten Staffel 22,8 Prozent der Jungen den Schwestersender ProSieben eingeschaltet, womit am Freitagabend das Ergebnis gehalten werden konnte. Insgesamt sahen 3,77 Millionen und 13,1 Prozent aller Fernsehenden zu. Obgleich hinter RTL, dürfte der Sender mit diesen Zahlen sehr zufrieden sein.

Später am Abend erreichte «Geht's noch?! Kayas Woche»  bei RTL 2,75 Millionen und 15,1 Prozent der Fernsehenden ab drei Jahren. Bei den Jungen entsprachen 1,67 Millionen ab 22.45 Uhr sehr guten 23,0 Prozent Marktanteil. Bei Sat.1 konnte «Pastewka»  keine ähnlichen Erfolge nachlegen, erreichte mit bis zu 1,16 Millionen und 12,2 Prozent Marktanteil bei den Jungen sowie 1,88 Millionen und 7,8 Prozent insgesamt jedoch einen versöhnlichen Staffelabschluss.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/73713
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