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Kevin James macht «Rising Star» vergessen

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Mit beachtlichen Zielgruppen-Werten meldete sich RTL zurück am Samstagabend. Bülent Ceylans neue Show profitierte hiervon im Anschluss allerdings nur in Maßen.

TV-Premiere des «Zoowärters»

Am vorletzten Sonntag des vergangenen Kalenderjahres wurde der Film vor beachtlichen 4,90 Millionen Menschen erstmals ausgestrahlt. Mit 13,8 Prozent aller und 22,0 Prozent der umworbenen Konsumenten gelang einer der größten Quotenerfolge der vergangenen Jahre am Sonntagabend.
Ungewohnt häufig stellt RTL derzeit sein Programm kurzfristig um, doch ungewohnt häufig muss der Kölner Sender derzeit auch Quotenflops hinnehmen. Der bitterste Schuss in den Ofen ist dabei sicher die Casting-Show «Rising Star», die nach nur sieben statt zehn geplanten Ausgaben bereits am Donnerstag ihr Ende fand. Mit einer weiteren Programmierung der US-Komödie «Der Zoowärter» gingen die Programmverantwortlichen kein allzu großes Risiko ein, schließlich bot sich der Spielfilm bei seiner Free-TV-Premiere mit tollen Einschaltquoten für weitere Ausstrahlungen an (siehe Infobox). Mit durchschnittlich 1,30 Millionen werberelevanten Zuschauern gingen am Samstagabend überzeugende 14,0 Prozent Marktanteil einher, womit sogar die Marktführung zur Primetime geschafft wurde. Insgesamt führten 2,10 Millionen Interessenten allerdings nur zu schwachen 7,8 Prozent.

Damit generierte Kevin James ungleich bessere Werte als «Rising Star», das nach mauen 12,6 und 11,6 Prozent am Samstag vor Wochenfrist auf desaströse 5,9 Prozent zurückfiel. Auch insgesamt waren nie mehr als 7,0 Prozent bei 1,75 Millionen möglich, das vorzeitige Ende besiegelte auch hier die Ausgabe am 13. September mit beschämenden 4,1 Prozent bei 1,11 Millionen. Bereits Ende August gelang RTL am Samstagabend ein beachtlicher Erfolg mit der Programmierung eines hochkarätigen Hollywood-Streifens, damals verbuchte «Avatar» sogar fantastische 18,6 Prozent der 14- bis 49-Jährigen.

Von der wiedererstarkten Primetime profitierte am späteren Abend dann auch «Bülent und seine Freunde», das allerdings auch im dritten Anlauf noch immer keinen klaren Publikumsauftrag für weitere Folgen erhielt. Insgesamt führten 1,86 Millionen Interessenten ab 22:20 Uhr zu 8,3 Prozent, bei den Umworbenen standen durchschnittliche 13,0 Prozent bei 1,13 Millionen zu Buche. Bislang waren nur maue 9,7 und 11,9 Prozent in der ersten sowie richtig schwache 6,1 und 9,0 Prozent in der zweiten Woche für die Comedy-Show zu holen.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/73264
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