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«Bachelorette»: Finale holt mehr Zuschauer als der Start

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Gegenüber der Vorwoche stiegen die Quoten der RTL-Kuppelshow um 1,4 Prozentpunkte. Somit lag die zweistündige Sendung von ITV Studios Germany leicht über RTL-Schnitt.

Lieber Express,

peinlich, peinlich: Das Finale einer aufgezeichneten Show der Schlagzeilen Willen vorab zu verraten, ist die eine Sache. Als Ihr Anfang August getitelt habt, Friseur Tim würde «Die Bachelorette» erobern und die letzte Rose bekommen, lagt ihr daneben. Vollkommen gleich ob richtig oder falsch: RTL war alles andere als begeistert. Jetzt – nachdem klar ist, dass Marvin die letzte Rose bekommen hat, habt ihr noch einmal verloren: Nämlich an Glaubwürdigkeit. Und es war ja nicht der erste größere Faux-Pas: Laut Euch ist ja auch Oliver Welke neuer RTL-Fußballmoderator und Mario Götze über Wochen von RTL-Kameras begleitet worden. Schade.
Kurz-Kommentar von Quotenmeter-Chefredakteur Manuel Weis
Ob man sich bei RTL so richtig über das Finale von «Die Bachelorette» freuen kann? Immerhin: Aufgrund der allgemeinen RTL-Schwäche lag die Sendung über Senderschnitt – zudem ist sie ein Hit in der Mediathek RTL Now. Und trotzdem hinkt sie dem Original, dem «Bachelor» ein ziemlich großes Stück hinterher. Zum zweistündigen Abschluss schalteten am Mittwoch ab 20.15 Uhr durchschnittlich 14,1 Prozent der 14- bis 49-Jährigen ein – das waren 1,4 Prozentpunkte mehr als in der Woche zuvor und zugleich die zweitbeste Quote der kompletten Staffel. Insgesamt wollten durchschnittlich 2,70 Millionen Menschen wissen, wem Anna nun die letzte Rose und somit ihr Herz schenkt.

Immerhin war das Finale damit die bisher meistgesehene Ausgabe der Sendung: Gestartet war sie vor knapp 2,6 Millionen Bundesbürgern. Nach der «Bachelorette» tat sich RTL wieder relativ schwer. Gegen das erfolgreiche «Promi Big Brother» holten die Kölner mit «stern TV» nicht mehr als 12,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe und insgesamt 1,87 Millionen Zuschauer.

Für einen kleinen Überraschungserfolg sorgte derweil «Alles was zählt» mit seiner 2001. Folge um 19.05 Uhr: Die Tanz-Soap holte mit 15,5 Prozent Marktanteil einen überraschend guten Wert. Das im Anschluss gesendete «Gute Zeiten, schlechte Zeiten» punktete mit 17,5 Prozent in der Zielgruppe.

© AGF in Zusammenarbeit mit der GfK/TV Scope/media control. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/72736
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