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Entertainment-Chairman Kevin Reilly verlässt FOX

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Überraschende Nachrichten von der Fox Broadcasting Company: Kevin Reilly, Vorsitzender des Bereichs Entertainment, gibt seinen Rücktritt bekannt.

Kevins unvergleichliche kreative Gabe und seine Begeisterungsfähigkeit für Talente hatten einen ungeheuren Einfluss auf Unternehmen, und wir sind ihm unendlich dankbar für all seine Leistungen.
Peter Rice, Chairman und CEO bei Fox Networks Group
Acht Fernsehsaisons hintereinander führte Kevin Reilly das US-Network FOX an die Spitze bei den in den USA für die Werbewirtschaft besonders wichtigen 18- bis 49-Jährigen. Doch schon bald wird die Fox Broadcasting Company ohne ihren Vorsitzenden im Entertainment-Sektor auskommen müssen. Denn wie der Fernsehschaffende am Donnerstagabend bekannt machte, wird er bereits Ende Juni von seinem Posten zurücktreten und das Unternehmen verlassen. Reilly erklärt: „Ich und Peter [Rice, Chairman und CEO der Fox Networks Group] haben diesen Schritt seit einiger Zeit diskutiert und nun, da wir mit einer soliden neuen Programmstruktur in die neue Saison starten, ist dies der perfekte Zeitpunkt.“

Ein Nachfolger für Reilly wurde noch nicht bestimmt, bis dies der Fall ist, wird Reillys Team aus Senior Executives direkt an Fox-Networks-Group-Chairman Peter Rice berichten. Reilly stieß 2007 zum Unternehmen, 2012 wurde er zum Vorsitzenden des Bereichs Entertainment ernannt. In seiner Dienstzeit bei Fox wirkte er an Hits wie «Fringe», «Glee» oder auch «New Girl» und «Sleepy Hollow» mit. Aufgrund seiner Erfolge erhält Reilly im Oktober einen Platz in der Broadcasting & Cable Hall of Fame.

Von Mai 2004 bis Mai 2007 war Reilly als Präsident des Sektors Entertainment bei NBC tätig, wo er an der Entwicklung von «Law & Order» und «Emergency Room» beteiligt war. Außerdem wirkte er an der Konzeptfindung der Serien «Heroes», «30 Rock» und «My Name Is Earl» mit. Zuvor bekleidete er dieselbe Funktion beim Kabelsender FX, wo er maßgeblich den Erfolg von «The Shield» und «Nip/Tuck» mitprägte.

Obwohl er selbst nicht exakt wüsste, was sein nächster Karriereschritt sein wird, will Reilly dem TV-Business treu bleiben, wie er dem US-Medienblog 'Deadline' verriet. Erste Spekulationen besagen, dass Reilly die Nachfolge von Steve Koonin als Präsident von Turner Entertainment Networks antreten könnte.

Kurz-URL: qmde.de/71013
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