Quotencheck

«Servus Hockey Night»

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Welch spannende Finalserie zwischen Köln und Ingolstadt. Das Finale um die deutsche Meisterschaft bescherte dem übertragenden Sender Servus TV neue Reichweitenrekorde.

Bis zu 22 Kameras – Cable-Guys, immer ein Co-Kommentator – Servus TV scheut bei seinen Eishockey-Übertragungen aus der obersten Deutschen Liga in der Tat keine Kosten und so wurde vor allem die Finalserie zwischen Köln und Ingolstadt zu einem echten Fernseherlebnis. Die Eishockey-Sendungen stehen somit ein bisschen sinnbildlich für den Sender: Qualität steht dort über allem. Während andere Produktionen aber vom breiten Publikum in Deutschland nur gemächlich wahr genommen werden, feiert die «Servus Hockey Night» nun auch Quotenerfolge. Sieben Halfinals der DEL übertrug Servus TV zum Beispiel. Los ging es am 2. April, als im Schnitt 110.000 Menschen zusahen. Zwei Tage später stiegen die Reichweiten beim Publikum ab drei Jahren schon auf durchschnittlich 150.000. Mit 0,4 und 0,6 Prozent waren die Quoten jeweils im messbaren Bereich, was bei Servus TV sonst nicht die Regel ist.

Die Spiele drei und vier, gesendet am Sonntagnachmittag und Dienstagabend, erreichten dann im Schnitt 0,14 und 0,13 Millionen Gesamtzuschauer – vor allem die am Sonntagnachmittag übertragene Partie stach aber mit im Schnitt 1,4 Prozent bei den Werberelevanten durchaus positiv hervor. Bis in eine zweite Verlängerung ging dann das Spiel an einem Donnerstag, das letztlich die Kölner Haie mit 2:1 gegen Wolfsburg für sich entschieden. Im Schnitt schalteten 190.000 Menschen ab drei Jahren ein, Servus TV generierte mit der «Hockey Night» 0,7 Prozent bei allen und 0,9 Prozent bei den klassisch Umworbenen. Einen Tag später duellierte sich Ingolstadt mit den Freezers aus Hamburg und kam auf 0,14 Millionen Zuschauer. Diese Reichweite wurde auch gemessen, als der bayerische Klub, der in diesem Jahr 50-jähriges Bestehen feiert, am Sonntag, 13. April, die Serie zumachte.

Das Finale Köln gegen Ingolstadt stand somit fest: An Gründonnerstag stieg die erste Partie, die die Haie 4:2 für sich entschieden vor 0,19 Millionen Zuschauern. 0,7 Prozent Marktanteil kamen insgesamt zu Stande, 0,9 Prozent waren es bei den Werberelevanten. Das erste Heimspiel in Ingolstadt, das ebenfalls Köln 3:1 gewann, begeisterte am Sonntagnachmittag ab 17.45 Uhr ebenfalls wieder rund 190.000 Menschen ab drei Jahren in den Wohnzimmern. Mit 1,8 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten wurde bis dato ein Quotenrekord erzielt. Auch insgesamt lief es mit 1,1 Prozent wahrlich gut.

An Ostermontag standen sich beide Teams ab 14.35 Uhr gegenüber, hier glückte Ingolstadt der erste Sieg. Mit im Schnitt 0,14 Millionen Zuschauern vor den TV-Geräten ging die Sehbeteiligung aber ein Stück weit zurück. Dann aber zog die Begeisterung an, auch weil sich herumsprach, dass diese Finalserie in der Tat richtig packend ist: Nur einen Tag später sahen 230.000 Menschen Teil vier von maximal sieben. Weil das Spiel zur Primetime lief, fielen in Sachen Marktanteil keine neuen Bestwerte ab: 0,8 Prozent bei allen und 0,7 Prozent bei den Jungen sind für Servus TV aber nicht zu verachten.

Die Finalspiele fünf und sechs waren ebenfalls sehr erfolgreich: Am Freitagabend erreichte man 0,26 Millionen Fernsehzuschauer und 1,5 Prozent bei den Werberelevanten. Noch besser lief es am Sonntag um 14.30 Uhr, denn mit 2,5 Prozent bei den jungen Leuten war man richtig erfolgreich.

Am Dienstag um 19.00 Uhr stand das siebte und letzte Spiel an. Erstmals trug man die Serie "Best of Seven" aus, mit diesem Schritt war man sehr erfolgreich. 0,32 Millionen Menschen verfolgten die zweistündige Übertragung, bei allen Zuschauern wurden starke 1,2 Prozent Marktanteil eingefahren. Bei den Werberelevanten holte die Begegnung, bei der erstmals Ingolstadt Meister wurde, 0,16 Millionen Zuschauer und 1,7 Prozent.

Sowohl Halbfinale als auch Finale waren für Servus TV sehr erfolgreich. Die 14 Eishockey-Spiele erreichten im Durchschnitt 0,19 Millionen Fernsehzuschauer und 0,9 Prozent Marktanteil. Mit rund 90.000 jungen Zuschauern und 1,1 Prozent Marktanteil können die Verantwortlichen aus Österreich mit dem deutschen Programm sehr zufrieden sein.

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