Wochenquotencheck

«Markus Lanz» mit stärkster Woche seit Anfang Mai

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Die spätabendliche Talkrunde im ZDF erreichte in den vergangenen Tagen weit überdurchschnittliche Quoten. Selbst beim jungen Publikum bewegte man sich durchgängig im zweistelligen Bereich.

Bisherige Quoten von «Markus Lanz» in diesem Jahr

  • Januar: 1,45 Mio. (11,9% / 5,0%)
  • Februar: 1,61 Mio. (14,3% / 7,1%)
  • März: 1,97 Mio. (17,2% / 10,2%)
  • April: 1,99 Mio. (15,2% / 9,3%)
  • Mai: 1,85 Mio. (14,9% / 9,9%)
  • Juni: 1,68 Mio. (14,9% / 8,0%)
Zuschauer ab 3 Jahren (MA insgesamt/ 14- bis 49-Jährige).
Die Corona-Pandemie, die Folgen des Lockdowns und die Rückkehr in eine neue Normalität sind auch bei «Markus Lanz» seit Monaten häufig ein Thema. Die Auswirkungen der Virus-Krise beleuchtete der ZDF-Talker in den vergangenen Monaten immer wieder mit Politikern, Wissenschaftlern, Journalisten und Personen des öffentlichen Lebens. Ein Blick auf die Quotenentwicklung der Sendung, die dreimal wöchentlich zu sehen ist, zeigt dabei, dass das Publikum daran seit Beginn der Corona-Krise großen Gefallen fand - und weiterhin findet.

Ihren Höhepunkt erreichten die Lanz-Quoten im März, als erste harte Maßnahmen zur Bekämpfung des Virus in Kraft traten. Damals verfolgten die 13 Ausgaben der Sendung im Schnitt fast zwei Millionen Zuschauer, was den mittleren Marktanteil beim Gesamtpublikum auf über 17 Prozent ansteigen ließ. Im März 2019 hatte man bei deutlich schwächeren 12,8 Prozent gelegen. Noch beträchtlicher fiel der Aufschwung bei den 14- bis 49-Jährigen aus, aus deren Reihen im Durchschnitt 10,2 Prozent die Talkshow verfolgten. Zum Vergleich: Im Januar kam «Markus Lanz» beim jungen Publikum auf nicht einmal die Hälfte dieses Wertes - musste in Teilen aber auch gegen das quotenstarke Dschungelcamp bei RTL antreten.

Von den phänomenalen Werte aus dem März und April hat sich die Sendung inzwischen entfernt, leicht über dem Niveau der Vor-Corona-Zeit läuft «Markus Lanz» aber vor allem beim jungen Publikum immer noch. Deutlich wurde das besonders in dieser Woche, in der sich die Talkshow durchgehend im zweistelligen Bereich bewegte - und das wohlgemerkt bei Alt und Jung. Die zuschauerstärkste Ausgabe lief dabei am Dienstag und versammelte ab 22.50 Uhr durchschnittlich 2,15 Millionen Interessenten. Während daraus beim Gesamtpublikum überdurchschnittliche 14,7 Prozent resultierten, ergaben sich bei den 14- bis 49-Jährigen starke 10,2 Prozent. Die Marktführung in beiden relevante Altersgruppen war dem ZDF am späten Abend damit nicht streitig zu machen.

Noch erfolgreicher lief es für die Talkshow am Mittwoch, als unter anderem Prof. Hendrik Streeck und SPD-Politiker Karl Lauterbach zu Gast waren. Mit 17,8 Prozent bei allen generierte die Folge den stärksten Marktanteil seit dem 7. Mai, auch beim jungen Publikum lief es mit 12,1 Prozent besser als für jede Ausgabe im Juni. 1,94 Millionen Zuschauer hatten insgesamt eingeschaltet, 0,40 Millionen davon im Alter zwischen 14 und 49 Jahren. Das reichte zum Silber-Rang bei den Jüngeren hinter «stern TV» bei RTL und ein weiteres Mal für die Marktführung insgesamt.

Vergleichbar stark lief es für die ZDF-Sendung am Donnerstag, als tolle 17,7 Prozent bei allen und weit überdurchschnittliche 13,4 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen zu Buche standen. Hier dürfte die Sendung mit Politikerin Sahra Wagenknecht, Ökonom Gabriel Felbermayr und weiteren Gästen nicht zuletzt auch vom Programm-Vorlauf profitiert haben. Vor dem späten Start von «Markus Lanz» gegen 23.50 Uhr zeigte das ZDF nämlich noch Zusammenfassungen des Bundesliga-Relegationsspiels, die mit über 17 Prozent bei allen und einer zweistelligen Quote bei den Jüngeren bereits sehr gefragt gewesen waren.

Wie dem auch sei: Mit einem durchschnittlichen Marktanteil von 16,7 Prozent insgesamt bei einer Zuschauerzahl von 1,85 Millionen lief es für «Markus Lanz» in den letzten Tagen so stark wie seit der ersten Mai-Woche nicht mehr - damals war die Quote sogar auf knapp 18 Prozent bei allen geklettert. Auch beim jungen Publikum kann das ZDF sehr zufrieden sein, mit 0,40 Millionen 14- bis 49-Jährigen und 11,9 Prozent sah es hier ebenfalls so stark wie seit Anfang Mai nicht aus. In der nächsten Woche ist «Markus Lanz» noch dreimal auf Sendung, danach verabschiedet sich der Talker in eine vierwöchige Sommerpause. Angesichts der bombastischen Quoten der letzten Monate wird man beim ZDF die baldige Rückkehr von Lanz vermutlich schon herbeisehnen.

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