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«Gotham»

von   |  2 Kommentare

Zum Jahreswechsel ging bei ProSieben Maxx die finale fünfte Staffel der Batman-Serie auch im deutschen Free-TV zu Ende. Immer montags zeigte der Nischensender eine neue Folge. So ist es gelaufen.

Direkt im Anschluss an die vierte Staffel zeigte ProSieben von Anfang Oktober bis Ende Dezember die finalen zwölf Folgen der DC-Serie «Gotham». Mit den ersten drei Staffeln war das Batman-Prequel bis 2017 noch bei ProSieben beheimatet, für die letzten beiden Staffeln wechselte die Serie im vergangenen Jahr zu ProSieben Maxx. Dort wurde seit dem 6. Mai jeden Montag um 22 Uhr eine neue Folge ausgestrahlt. Nach dem Finale von Staffel vier folgte ohne Verzögerung der Auftakt von Staffel fünf. Am 7. Oktober 2019 stieg ProSieben Maxx mit der ersten Folge auf demselben Sendeplatz als Free-TV-Premiere ein. Zum Start der finalen Episoden schalteten insgesamt 110.000 Zuschauer ein, wovon 50.000 aus dem jungen Publikum stammten. Mit 0,5 Prozent Marktanteil insgesamt und 0,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen bewegte sich der Auftakt klar unter Senderschnitt.

In Woche zwei schlug sich die fünfte Staffel schon deutlich besser. In der werberelevanten Zielgruppe wurden 80.000 Zuschauer registriert und die Gesamtreichweite stieg auf 0,12 Millionen an. Während die Gesamtsehbeteiligung auf mauen 0,5 Prozent stagnierte, sprangen beim jungen Publikum klar verbesserte 1,2 Prozent heraus. Trotz des Aufschwungs bewegte sich «Gotham» damit immer noch unter dem Durchschnitt im Abendprogramm von ProSieben Maxx. Im Vergleich zum sehr schwachen Lead-In «Supernatural», das am selben Abend nur auf 0,4 Prozent Zielgruppen-Marktanteil kam, schlug man sich allerdings deutlich besser. Allgemein stand «Gotham» wöchentlich meist besser da als «Supernatural» in Doppelfolge im Vorfeld. Mit «Akte X» hatte man andererseits im Anschluss ein Format, das oft sogar über den Senderschnitt kam und noch weniger Probleme hatte.

Nach kaum auffälligen 0,5 und 0,8 Prozent Marktanteil für Folge drei, musste «Gotham» eine Woche später einen herben Dämpfer hinnehmen. So verzeichneten die neue Episode mit einem Minus von 0,5 Prozentpunkten auf nur 0,3 Prozent Marktanteil bei den klassischen Umworbenen einen drastischen Absturz. Ende Oktober interessierten sich nur 20.000 junge Zuschauer für das Batman-Prequel. Beim Gesamtpublikum ging es ebenfalls nach unten, allerdings nur minimal. Nach drei Mal 0,5 Prozent in Folge, fiel Episode vier auf 0,4 Prozent Sehbeteiligung und 0,10 Millionen Zuschauer. In den nächsten vier Wochen kämpfte sich «Gotham» zurück auf das übliche Niveau und verbuchte zunächst mit jeweils 0,9 Prozent Zielgruppen-Marktanteil zwei etwas Stärkere und später mit 0,6 und 0,7 Prozent zwei durchschnittliche Folgen. Beim Gesamtpublikum sprangen wie gewohnt entweder 0,5 oder 0,4 Prozent heraus.

Am 9. Dezember hievte sich «Gotham» kurz vor dem Finale auf Staffelbestwerte. So schalteten ausnahmsweise 150.000 Zuschauer ab drei Jahren ein. In der Zielgruppe ging es zum ersten Mal seit sieben Wochen wieder über die Ein-Prozent-Hürde. Folge neun durfte sich über 1,3 Prozent Marktanteil beim werberelevanten Publikum und 0,6 Prozent insgesamt freuen. Während zum Staffelhoch noch 0,09 Millionen klassisch Umworbene dabei waren, musste man sich eine Woche später mit 0,09 Millionen Zuschauern insgesamt zufriedengeben. Nach dem kurzen Sprung nach oben stürzte «Gotham» direkt wieder um satte 0,8 Prozentpunkte auf maue 0,5 Prozent Zielgruppen-Marktanteil ab. In der Folge erholte sich die DC-Serie trotz der finalen Episoden nicht mehr und so schnitten die beiden letzten Folgen mit 0,4 und 0,3 Prozent Marktanteil sehr bescheiden ab. Zum Finale waren nur noch 0,03 Millionen 14- bis 49-Jährige dabei. Beim Gesamtpublikum fiel man am 30. Dezember auf den Staffeltiefstwert von 0,08 Millionen Zuschauern und 0,3 Prozent Gesamtmarktanteil. Die finale Staffel fünf ging bei ProSieben Maxx äußerst dürftig zu Ende.

Im Schnitt schalteten für die letzten zwölf Episoden des Batman-Prequels nur 110.000 Zuschauer ein. Die durchschnittliche Sehbeteiligung betrug überschaubare 0,5 Prozent. In der klassischen Zielgruppe sah es für Staffel fünf nicht viel besser aus. Hier wurden im Schnitt 0,7 Prozent Marktanteil registriert. Die durchschnittliche Reichweite lag bei 0,05 Millionen 14- bis 49-Jährigen. Vom Senderschnitt war «Gotham» damit meist sehr weit entfernt. Keine einzige Folge schaffte es zu überzeugen. Der Andrang zum Serienfinale im Free-TV hielt sich in Grenzen.

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Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
Nr27
14.01.2020 15:42 Uhr 1
Für mich die klar beste DC-Network-Serie - schade, daß sie nie wirklich erfolgreich war.
Vittel
14.01.2020 15:56 Uhr 2
Gotham gefällt mir auch sehr gut, mit dem Arrowverse kann ich hingegen kaum was anfangen. Allenfalls Legends of Tomorrow ist aufgrund des Trashfaktors ganz witzig.



Auf den Release der 5 Staffel freue ich mich auf jeden Fall, allerdings finde ich ein Ende nach 5 Staffeln auch nicht so schlimm. Solche Settings sind halt irgendwann auserzählt.

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