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5 Fragen und Antworten vor Screenforce Days 2019

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In dieser Woche ist es wieder so weit: Die TV-Branche trifft sich zu den Screenforce Days in Köln und gibt einen Ausblick auf die kommende Saison. Quotenmeter.de stimmt auf das Event ein…

Die Screenforce Days 2019 werfen ihren Schatten voraus: Am Mittwoch und Donnerstag versammeln sich zwölf Vermarkter von rund 50 TV-Sendern in Köln und geben einen Ausblick auf die kommenden Monate. Kurz vor dem Branchentreffen beantwortet Quotenmeter.de die fünf wichtigsten Fragen rund um die Screenforce Days

1. Was sind die Screenforce Days?


Die Screenforce Days sind das zentrale Vermarktungsevent der Gattungsinitiative Screenforce und kehren nach zwei erfolgreichen Jahren 2019 zurück. Highlight des Media-Events: Zwölf Vermarkter präsentieren in aufwändig inszenierten Screenings die Programmhighlights der kommenden TV-Saison von rund 50 TV-Sendern. Generell richtet sich das Event an Teilnehmer aus Unternehmen und Agenturen und setzt auf eine Mischung aus Programm-Screenings und Kongress. Wie in den Vorjahren auch findet es an gleich zwei Tagen in Köln-Ossendorf statt. Das Interesse scheint dabei groß zu sein: Laut Veranstalter haben sich bereits über 2000 Menschen zu den Screenforce Days angemeldet, damit steuert das Branchentreffen einem neuen Besucherrekord entgegen.

2. Welchen Schwerpunkt setzen die Screenforce Days in diesem Jahr?


Der Slogan der diesjährigen Screenforce Days lautet „Explore The Magic of Total Video“. Das heißt konkret, dass die Sender und Vermarkter nicht nur ihre Programm-Highlights der TV-Saison 2019/2020 präsentieren, sondern auch ein umfassendes Update zu den aktuellen Multichannel-Strategien und crossmedialen Werbeangeboten geben wollen. Auch die neuen Video-on-Demand-Plattformen sollen bei dem Media-Event nicht zu kurz kommen. Abgerundet wird das Programm durch Keynotes und Vorträge, unter anderem von Unternehmer Martin Sorrell oder der Wissenschaftlerin Karen Nelson-Field.

3. Wie sieht das Programm der Screenforce Days aus?


Moderator der Screenforce Days ist auch diesmal Wolfram Kons, der die Anwesenden am Mittwochmorgen um kurz nach 10 Uhr gemeinsam mit Screenforce-Chef Martin Krapf begrüßen wird. Das erste Screening kommt dann am frühen Mittwochmittag von Seven One Media und ist auf 90 Minuten angelegt. In diesem werden die Chefs von ProSieben, Sat.1, kabel eins und den kleineren Sendern der Gruppe einen Ausblick auf Highlights der kommenden TV-Saison geben. Am Nachmittag schließen dann kürzere Screenings von Servus TV, Sport 1 Media, Disney Media S&P sowie der ARD-Werbung an.

Am Donnerstag erwartet die Anwesenden schon um 10 Uhr das Screening von IP Deutschland, dem Vermarkter der Sender der Mediengruppe RTL. Auch für dieses ist eine Länge von anderthalb Stunden angesetzt. Die letzten Screenings kommen am Donnerstagmittag von Visoon, Discovery, Sky Media und El Cartel Media (RTL II). Zwischen den Screenings sind Reden angekündigt, offizielles Ende der Screenforce Days ist dann am Donnerstagnachmittag. Nicht mit bei den Screenforce Days dabei sind auch in diesem Jahr Tele 5 und das ZDF-Werbefernsehen.

4. Was ist von den TV-Sendern zu erwarten?


Eine imposante Bühnenshow mit viel Musik, Unterhaltung, Feuerwerk und Überraschungen bot in den vergangenen beiden Jahren vor allem SevenOne Media. In Erinnerung dürfte vielen der kurze Auftritt von Stefan Raab 2017 und die äußerst unterhaltsame Show von Klaas im letzten Jahr geblieben sein. IP Deutschland hatte für die Zuschauer in den beiden Jahren zwar ebenfalls ein aufwändig inszeniertes Screening vorbereitet, konnte im Vergleich zur Konkurrenz aber nicht ganz mithalten. Trotzdem: Unterm Strich dürften beide großen Werbevermarkter auch in diesem Jahr wieder einiges auffahren.

Inhaltlich werden viele wohl die Programmpräsentation von Sat.1 mit Spannung erwarten, schließlich blickt der Bällchensender auf eine ausgesprochen triste Saison zurück. Interessant wird sein, wie man das den anwesenden Werbekunden verkaufen möchten. Mit «Endlich Feierabend» haben sich die Verantwortlichen immerhin schon von einem der größten Flops im Programm getrennt, womit die Screenforce Days nun Raum für den Blick in die Zukunft bieten. Etwas entspannter kann hingegen ProSieben dem Event entgegenblicken, das in der vergangenen TV-Saison aus Quotensicht zulegen konnte und der Werbebranche somit gute Argumente vorzulegen weiß.

Am vielleicht spannendsten dürfte aber der Auftritt der Mediengruppe RTL sein, wo seit den letzten Screenforce Days personell kein Stein auf dem anderen geblieben ist. Zur Erinnerung: Jörg Graf übernahm in den vergangenen Monaten den RTL-Chefposten von Frank Hoffmann, während Tanit Koch von der Bild-Zeitung zu n-tv kam. Koch soll eine gemeinsame Redaktionseinheit aufbauen, die das inhaltliche Fundament für die journalistischen Fernseh- und Digitalprodukte der Mediengruppe RTL bilden wird. Und dann ist da natürlich noch Bernd Reichart, der Anke Schäferkordt an der Spitze der Mediengruppe RTL ablöste. Er krempelte die private Sendergruppe seitdem schon gehörig um. Man darf also gespannt sein, wie sich die neuen Verantwortlichen auf den Screenforce Days präsentieren werden und was sie geplant haben.

5. Was ist das Ziel der Screenforce Days?


Die Screenforce Days sollen die Werbekunden von der Stärke des Fernsehens überzeugen. Sie sollen beweisen, dass das Medium auch für die Zukunft gut aufgestellt ist und Antworten im Wettbewerb mit YouTube, Netflix und Co zu geben weiß. „Die Kunden und Agenturen sollten nicht schauen, was im letzten Jahr war, sie müssen schauen, welche vergleichbaren Werte es heute anderswo noch gibt“, sagte im letzten Jahr Screenforce-Chef Martin Krapf (auf dem Foto links) im Interview mit Quotenmeter.de . Dabei komme man schnell zum Ergebnis, „dass so hohe, schnell erzielbare und vor allem wirksame Reichweiten fast nur noch TV liefern kann." Deshalb wachse der Wert der absoluten Reichweiten an, auch wenn sie in einigen Zielgruppen in absoluten Zahlen rückläufig seien.

Klaas fasste das im letzten Jahr am Ende des Screenings von SevenOne Media etwas kompakter zusammen - und richtete einen Appell an alle Werbekunden. "Ich bin für YouTube zu alt, für Instagram zu doof. Investieren Sie!".

Quotenmeter.de ist am Mittwoch und Donnerstag vor Ort bei den Screenforce Days und berichtet an beiden Tagen umfassend.

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