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Schweizer Kino schafft Sitzplätze ab

von   |  2 Kommentare

Ein Schweizer Kino fragt: Warum Filme im Sitzen angucken, wenn man auch liegen kann?

In der Schweiz lässt ein vor wenigen Wochen eröffnetes Kino Schlafzimmeratmosphäre aufkommen: Das Pathé Spreitenbach in der Gemeinde Spreitenbach hat einen seiner Säle komplett mit Doppelbetten bestückt, um damit alle Filmfans anzulocken, die sich am liebsten Filme im Liegen anschauen. Wer das Gefühl des bequemen Filmnachmittags oder Filmabends im kuscheligen Bett von den eigenen vier Wänden ins Kino transportieren möchte, sollte sich aber idealerweise vorab die Karten für den "VIP-Bed" genannten Saal sichern. Denn der umfasst bloß elf Doppelbetten. Die sind allesamt mit grauer oder beigefarbener Bettwäsche bezogen und haben je zwei Kissen. Zudem gibt es elektronisch verstellbare Kopfstützen. Zum Erlebnis gehören auch Nachttische, Weingläser und Hausschuhe. Darüber hinaus werden vor der Vorführung in einem separaten VIP-Bereich gratis Snacks und alkoholfreie Getränke angeboten. Ein VIP-Shop bietet darüber hinaus ausgewählte Weine und Champagner feil, wofür allerdings Zuschläge fällig werden.

Die Hausleitung verspricht, dass ihr die Hygiene enorm wichtig sei, weshalb die Betten nach jeder Vorführung frisch bezogen würden. Sorge, dass die Betten unanständig missbraucht würden, habe man nicht. Alle Filmfans, die sich selber nicht als Freunde der "Ins Bett eingekuschelt"-Filmerfahrung sehen, etwa, weil sie so viel zu schnell einschlafen, sondern viel mehr die Variante "Auf dem Sofa einen Film gucken" romantisieren, kommen im Pathé Spreitenbach ebenfalls zum Zug: Ein IMAX-Saal, der auf 350 Gäste ausgelegt ist, ist mit Einzel- und Doppelsofas bestückt, im Logenbereich gibt es außerdem Cocoon-Sitzplätze.




Ganz gleich, welchen dieser Säle man wählt: Der Kostenpunkt für einen Kinobesuch liegt (ohne zusätzlichen Verzehr) bei umgerechnet rund 43 Euro. Das Theater hat darüber hinaus einen speziellen Kindersaal, in dem eine Rutsche, ein Bällebad sowie Sitzsäcke zur Ausstattung gehören. Kinder-Tickets kosten in diesem Saal etwas mehr als zwölf Euro. Darüber hinaus bietet das Haus auch sechs herkömmliche Säle.

Kurz-URL: qmde.de/109976
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Es gibt 2 Kommentare zum Artikel
Quotermain
11.06.2019 21:31 Uhr 1
Passt doch in diese Zeit.

Man geht ins Kino um zu pennen, zu labern, zu fressen oder zu texten, man lässt sich einlullen.

Als Zubuchung wird dann auch geweckt.

Passt zu Xmen Dark Phoenix oder Elton John.

Ein Armutszeugnis.
Wolfsgesicht
12.06.2019 07:55 Uhr 2
Das ist so lange lustig, bis der erste schnarcht :D

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