In Deutschland verzeichnete die Mediengruppe RTL Deutschland stabile Umsätze.
Am Donnerstagvormittag legte die in Luxembourg ansässige RTL Group die Zahlen für das erste Quartal 2017 vor. Die Zahlen stimmen zwar, aber dennoch ist nicht alles Gold, was glänzt. Der Umsatz ging von 1,432 Milliarden auf 1,405 Milliarden zurück, dies bedeutet einen Abschlag von 1,9 Prozent. Die Verantwortlichen haben das Problem schon gefunden: «American Idol», welches in der Saison 2016/2017 nicht im amerikanischen Fernsehen zu sehen ist. Wohl auch diesem Grund hat FremantleMedia nach neuen Partnern gesucht und mit dem Network ABC ein neues Zuhause gefunden.
Das Geschäft der Mediengruppe RTL Deutschland läuft weiterhin prima: 168 Millionen Euro war das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen in den ersten drei Monaten, dies ist nur eine Million weniger als im Vorjahreszeitraum. Bei der Groupe M6 sank das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen von 90 auf 76 Millionen, was mit den Rechten von SND und dem Sportklub zu tun hat. FremantleMedia verliert von 19 auf 13 Millionen Euro, RTL Nederland verschlechtert sich von drei auf eine Millionen Euro. 

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