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BR: «Musikantenstadl» soll fortgeführt werden

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Entgegen anderslautender Medienberichte hat der verantwortliche Sender klar gestellt, dass „von einem Ende des «Musikantenstadls» nicht die Rede sein“ könne.

Wir machen die Show noch bis Ende 2014. Mit vollem Einsatz und Engagement. Das sind wir dem Publikum schuldig. Wer dann ohne Not den Stecker zieht, muss dies vor einem Millionenpublikum von Gebührenzahlern verantworten, das trotz einem Alter meist jenseits der 50 ein Recht hat, sich am Samstagabend nach seinem Geschmack unterhalten zu lassen.
Andy Borg gegenüber TELE
Freunde der Volksmusik können wieder einmal aufatmen. Der Bayerische Rundfunk stellte am Freitag klar, dass Gerüchte über eine Absetzung der Samstagabendshow «Musikantenstadl» jeglicher Grundlage entbehren. Ein Sprecher des Senders betonte, dass Äußerungen Andy Borgs fehlinterpretiert und falsche Schlüsse gezogen worden seien. Demnach werde „die ARD dieses Programmangebot aufrechterhalten“, sollte das große Zuschauerinteresse nicht abnehmen.

„Der «Musikantenstadl» ,steht nicht vor dem Aus‘, und es gibt keine ,Entscheidung‘ zum Ende der erfolgreichen Volksmusiksendung. Die bestehenden Verträge laufen bis Ende 2014, und der Bayerische Rundfunk hat immer betont, dass der «Musikantenstadl» auch über 2014 hinaus fortgesetzt wird, wenn er weiterhin so erfolgreich ist.“, so der Sender in einer Stellungnahme.

In seiner Richtigstellung betonte der Bayerische Rundfunk auch, dass die Sendepolitik der letzten Jahre gezeigt habe, dass gerade Samstagabendübertragungen großer Volksmusik-Events regelmäßig sehr hohen Publikumszuspruch erfahren hätten. Zu diesen „top besetzten Hallen-Shows“ gehöre auch der «Musikantenstadl».

Der bislang letzte «Musikantenstadl» war am 10. November 2012 gezeigt worden. Aus dem Gesamtpublikum schalteten damals 5,11 Millionen ein, die sehr gute 16,6 Prozent bei den Fernsehenden ab drei Jahren bedeuteten. Dass es sich dabei fast ausschließlich um Zuschauer jenseits der 50 handelte, zeigte der Blick auf die Einschaltquote der 14- bis 49-Jährigen, die bei 4,1 Prozent lag – und damit noch einen der besten Marktanteile der vergangenen Jahre einfuhr.

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