DreamWorks Animation reist mit der Trickkomödie «Die Croods» in die Steinzeit zurück.
Regeln durchgesetzt. Dieses Regelwerk dreht sich hauptsächlich darum, dass die Croods vor allem Fremden Angst haben sollten und stets der heimischen, sicheren Höhle treu sein sollen. All dies erfolgt sehr zum Leidwesen von Grugs Tochter Eep (Emma Stone / Janin Reinhardt), einem neugierigen und abenteuerlustigen Teenager, der die Dunkelheit der Höhle und das ständige Leben in Furcht satt hat. Als sie eines nachts für einen Erkundungstrip aus der sicheren Höhle türmt und dadurch den erfinderischen Buben Guy (Ryan Reynolds / Kostja Ullmann) kennenlernt, erhärtet sich Eeps Abscheu vor der Lebenseinstellung ihres Vaters. Guy denkt an das Morgen, befindet sich auf Wanderschaft und hat Macht über ein wärmendes Etwas namens „Feuer“ – er wird schon besser wissen, was gut ist. Und da Guy die staunende Eep warnt, sie solle gen Horizont fliehen, da Erdbeben ihre Heimat zerstören werden, ist auch Ärger mit dem stets besorgten Oberhaupt der Croods vorprogrammiert …
Die Figurenkonstellation in «Die Croods» und die von Grug, Eep sowie Guy vorangetriebene Handlung sind so altbekannt, dass selbst einige Höhlenmenschen ähnlichen Stoff gehört haben dürften. Ein übervorsorglicher Vater, der zu lernen hat, dass Kinder ihren Freiraum benötigen und Neuerungen nicht schädlich sind, ein wissbegieriges Kind, das in Trubel gerät und lernt, dass die elterlichen Sorgen bloß Ausdruck von Zuneigung sind, ein wildes Baby, eine vom Film zwischenzeitlich völlig übersehene Mutter, Papas dummer Liebling von einem Sohn und eine rüstige Rentnerin – innovativ ist die Familienzusammensetzung der «Croods» wahrlich nicht und ihr wird im Laufe des Films auch nichts Frisches abgewonnen. Weniger abgenutzt ist dagegen die Dynamik zwischen Eep und dem zwar intelligenten, aber auch hastigen und von den urigen Croods enorm eingeschüchterten Guy – dessen Rivalität mit dem Alpha-Muskelmann Grug wiederum durch und durch vorhersehbar ist.
Dschungelwelt eröffnet, überschlagen sich die Filmemacher mit farbenfrohen Tierschöpfungen (von Piranhavögeln zu Warzenschweinhunden), die auch allesamt liebevoll animiert sind. Auch die Hindernisse, die sich den Croods und Guy in den Weg stellen, sind mannigfaltig und kitzeln aus den Figuren amüsante Problemlösungen heraus. Wie Guy und Grug einer Teerfalle entkommen ist für Freunde cartoonigen Slapsticks echtes Comedygold und auch die Versuche Grugs, sich als Denker statt Muskelpaket zu etablieren, garantieren zahlreiche Lacher. Sanders und DeMicco vollführen im letzten Akt zudem einen gelungenen Balanceakt zwischen Humor und gesundem Pathos, wenn sie die Figuren an die Grenzen ihrer Möglichkeiten geraten lassen. • 3 • Affen im All • Croods • Die Croods • Drachenzähmen leicht gemacht • Kung Fu Panda • Madagascar 1 • Madagascar 1 – 3 • No Country for Old Men • Shrek • Skyfall • Space Chimps • Space Chimps – Affen im All
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