Primetime-Check

Sonntag, 18. Juli 2010

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Wie viele Menschen schauten traditionell den «Tatort» im Ersten? Konnte «Der Krieg des Charlie Wilson» bei RTL überzeugen? Wie lief «Cloverfield» im Gegenprogramm auf ProSieben? Wie viele Menschen interessierten sich für «Trennung mit Hindernissen» bei RTL II?

An diesem Sonntag lieferten sich RTL und ProSieben wieder ein Blockbuster-Duell. Mit insgesamt 2,41 Millionen Zuschauern lag RTL mit dem US-Film «Der Krieg des Charlie Wilson» bei den Zuschauern ab 3 Jahren vorn, der Marktanteil betrug 8,7 Prozent. In der Zielgruppe waren 1,56 Millionen Zuschauer dabei, was zu mäßigen 14 Prozent Marktanteil führte. Wie fast jede Woche tat sich anschließend das «Spiegel TV Magazin» schwer, das auf insgesamt 1,90 Millionen Zuschauer und nur 10,2 Prozent Marktanteil bei den Werberelevanten kam. Primetime-Sieger in der Zielgruppe war ProSieben mit dem Actionfilm «Cloverfield». Den Film wollten im Schnitt 2,22 Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 8 Prozent sehen. In der für ProSieben wichtigen Zielgruppe kamen 1,71 Millionen zustande, was guten 15,4 Prozent entsprach. Anschließend lief es sogar noch besser für ProSieben: Bei «Dragon Wars» schalteten um 22 Uhr noch 2,40 Millionen Menschen bei 11,6 Prozent ein, in der Zielgruppe kletterte der Marktanteil bei 1,84 Millionen jungen Zuschauern auf starke 19,8 Prozent.

Schlechter als gewohnt lief der «Tatort» im Ersten. Die Wiederholung der Episode "Das schwarze Grab" kam nur auf vergleichsweise niedrige Werte und im Schnitt auf 4,30 Millionen Zuschauer mit 15,5 Prozent Marktanteil. Bei den 14- bis 49-Jährigen schalteten 1,10 Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil lag bei schwachen 9,9 Prozent. «Mankells Wallander: Das Leck» konnte im Anschluss noch 3,78 Millionen halten. Der Gesamtmarktanteil lag bei guten 16 Prozent, beim jungen Publikum reichte es noch für 8 Prozent. Die reichweitenstärkste Sendung lief gestern Abend allerdings im ZDF: «Rosamunde Pilcher: Sternschnuppen im August» erreichte exakt fünf Millionen Zuschauer bei einem Marktanteil von 18 Prozent. Nur mäßig lief es dagegen bei den Jüngeren, wo 0,64 Millionen Zuschauer einschalteten, was für einen schwachen Marktanteil von 5,8 Prozent reichte. Das «heute-journal» kam anschließend auf exakt 4,23 Millionen Zuschauer, «Kommissar Beck» mit der Episode "Das Spiel des Todes" auf 2,23 Millionen. Beim jungen Publikum gingen die Marktanteile auf 5,7 bzw. 5,4 Prozent nach unten.

Sehr erfolgreich lief es auch für Sat.1 mit seinem «Navy CIS»-Doppelpack. Die Doppelfolge mit dem Titel "Legende" erreichte um 20:15 Uhr 2,82 Millionen Zuschauer und tolle 10,2 Prozent. In der Zielgruppe wurden 1,68 Millionen gemessen, der Marktanteil lag bei starken 15 Prozent. Etwas besser als sonst, dennoch nicht zufriedenstellend lief es anschließend für Ulrich Meyers «ErmittlungsAKTE»: 10,3 Prozent kamen in der Zielgruppe zustande, insgesamt schalteten 1,87 Millionen Zuschauer ein. Besser als an den vergangenen Sonntagen lief es für RTL II. Mit der US-Komödie «Trennung mit Hindernissen» konnten 1,25 Millionen Zuschauer erreicht werden, was 4,5 Prozent Marktanteil entsprach. Bei den Werberelevanten konnten solide 8,8 Prozent Marktanteil erreicht werden, die Reichweite lag bei 0,99 Millionen. Die Krimireihe «Law & Order: New York» kam im Anschluss noch auf insgesamt 1,08 Millionen Zuschauer und 4,9 Prozent Marktanteil. In der Zielgruppe waren 0,77 Millionen dabei, was für acht Prozent Marktanteil reichte.

«Das perfekte Promi Dinner»] bei VOX schalteten im Schnitt 1,53 Millionen Zuschauer ein, der Marktanteil lag bei 5,8 Prozent. In der wichtigen Zielgruppe sah es mit 8,5 Prozent besser als in den vergangenen Wochen aus, 0,93 Millionen 14- bis 49-Jährige schauten zu. Bessere Quoten erreichte im Anschluss noch das Magazin «Prominent!»: Ab 22:45 Uhr wurden 1,42 Millionen Zuschauer und 7,7 Prozent Marktanteil verzeichnet. Bei den Werberelevanten ging es auf starke 10,5 Prozent nach oben. Bei Kabel Eins probierte man es um 20:15 Uhr mit der Dokureihe «Mein Revier - Ordnungshüter räumen auf», die insgesamt 1,23 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme lockte. Sowohl bei den Zuschauern ab drei Jahren als auch in der Zielgruppe fiel der Marktanteil mit 4,4 bzw. 8 Prozent zufriedenstellend aus. «Abenteuer Leben» hielt im Anschluss allerdings nur noch 4,8 Prozent in der Zielgruppe, insgesamt waren noch 0,53 Millionen Zuschauer dabei.

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