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«Lesch sieht Schwartz»: Neue Folge fragt nach dem verlorenen Staunen

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Harald Lesch und Thomas Schwartz widmen sich im ZDF der Frage, warum das Staunen für Wissenschaft, Religion und Gesellschaft unverzichtbar ist.

Das ZDF zeigt am Samstag, 15. August, um 16.45 Uhr eine neue Ausgabe der Gesprächsreihe «Lesch sieht Schwartz». Unter dem Titel „Haben wir das Staunen verlernt?“ gehen Astrophysiker Harald Lesch und Theologe Thomas Schwartz der Frage nach, ob die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Wissen den Menschen die Fähigkeit genommen hat, über die Welt zu staunen. Die Sendung steht bereits ab 5.00 Uhr morgens im Streamingangebot des Senders bereit.

Schauplatz der neuen Ausgabe ist die Bayerische Staatsbibliothek in München. Dort sprechen Lesch und Schwartz über die Bedeutung des Staunens für Wissenschaft und Religion. Themen sind unter anderem der Ursprung des Universums, menschliche Kreativität sowie Naturphänomene wie Sterne, Kristalle oder Blüten. Dabei verbinden die beiden philosophische Überlegungen mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen, religiösen Perspektiven und Beobachtungen aus dem Alltag.

Die Sendung zeigt zudem auf, welche Rolle das Staunen für den Menschen spielt. Aus wissenschaftlicher Sicht kann es Neugier fördern, die Wahrnehmung verändern und das Gemeinschaftsgefühl stärken. In der Religion gilt es als Ausdruck von Ehrfurcht vor dem Leben und der Schöpfung sowie vor Dingen, die sich nicht vollständig erklären oder kontrollieren lassen. Gemeinsam suchen Lesch und Schwartz nach Antworten auf die Frage, wie Menschen diese Fähigkeit wieder stärker entwickeln können.

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