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Breyer-Reportage mit Schwierigkeiten im Zweiten

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Eine Social-Media-Thematik konnte gegen Relegation und Co. keinen wirklichen Stich setzen.

Jochen Breyer recherchiert, ob Social Media außer Kontrolle geraten ist – und was Plattformen und Algorithmen mit Kindern, Jugendlichen und unserer Gesellschaft machen. Getan hat er dies am gestrigen Dienstag, den 26. Mai im Programm des Zweiten Deutschen Fernsehen unter dem Titel «Die Wahrheit über Social Media». Doch konnte die Reportage gegen ein Serien-Doppelpack im Ersten und der Fußball-Relegation beim Bällchensender bestehen?

Nicht wirklich, denn die Breyer-Recherche sahen lediglich bescheidene 1,18 Millionen Leute des Gesamtpublikums und spülten einen massiv unterdurchschnittlichen Marktanteil von sehr ernüchternden 6,1 Prozent zu den Mainzern. Zumindest ein bisschen mehr Licht war bei den Jüngeren zu beobachten, die wenigstens zu mäßigen 7,6 Prozent (0,24 Millionen) die Produktion wählten - Augenhöhe zur ARD, aber Nachsehen gegenüber ProSieben und RTL bei den Jungen. Nach «frontal» und «Heute Journal» kam am späten Abend «Terra X Harald Lesch». Der Wissenschaftler befasste sich dieses Mal mit dem Urknall. Zu holen waren damit aber nur leicht verbesserte 1,20 Millionen gesamt wie verringerte 0,16 Millionen Jüngere bei Anteilen um jeweils durchwachsene 9,8 und 7,0 Prozent.

In der Primetime handelte es sich im Ersten um eine Doppelfolge «In aller Freundschaft». Insgesamt 2,78 Millionen Leute des Gesamtpublikums waren zunächst dabei, die einen immerhin ordentlichen Marktanteil von 14,4 Prozent zur Anstalt beförderten. Mittelmäßig die Lage bei den Jüngeren, die zu 7,4 Prozent (0,23 Millionen) Folge eins sahen. Anschließend direkt eine weitere Episode. Verfolgen wollten diese Geschichten etwas erhöhte 2,97 Millionen Menschen bei ähnlichen 14,8 Prozent Anteil am Gesamtmarkt. Von den 14-49-Jährigen waren es völlig gleichbleibende 0,23 Millionen, die Relationen nahmen dennoch ab auf 6,5 Prozent. In Gänze ließe sich anfügen, dass man etwas enttäuschend unter die drei Millionen fiel und damit den Primetime-Sieg an Sat.1 abzutreten hatte - Hitze und Fußball dürften aber zumindest eine Teil-Erklärung liefern.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/172054
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