Gewinnt Fiktion dann doch über Wahrhaftigkeit? Im Falle von Kabel Eins und der Freitags-Primetime scheint das zumindest der Fall zu sein. Während sich der Sender in den ersten sechs Monaten des Jahres verbissen an neuen True-Crime-Formaten wie «Uwe Ochsenknecht präsentiert: die 7 Todsünden» oder «Mord im Dorf» versuchte, bringt konstanten Erfolg dann doch die Rückkehr zu «Navy CIS» zurück. Seitdem sich der Sender zurück zu «NCIS» wagte, liefen die Freitagabende konstant und vor allem planbar ab. Die erste Folge am Abend ist nicht das Beste des Abends, dennoch war man konstant bereits ab 20:15 Uhr jenseits der 2-Prozent-Marke unterwegs.Am gestrigen Freitag holte die erste Folge des Wochenabschlusses 0,47 Millionen Zuschauer, was durchaus gute 2,9 Prozent mit sich brachte. Die Zielgruppe ist zunächst, ebenfalls wie bisher jeden Freitag, mit weniger als 0,10 Millionen Umworbenen unterwegs. Gestern kamen dennoch mit 0,08 Millionen 14- bis 49-Jährigen im Verhältnis gute 3,3 Prozent zusammen. Rein mit Blick auf die Reichweite ging es gestern in der zweiten Folge ab 21:15 Uhr nochmal nach oben - was beachtlich ist. Ab 21 Uhr startete im Zweiten das «WM»-Spiel zwischen Spanien und Belgien, was über 8 Millionen Zuschauer binden sollte.
Dennoch steigerte sich Kabel Eins marginal auf 0,49 Millionen Zuschauer, aufgrund der Konkurrenz sank die Quote auf 2,4 Prozent. Nach nun fünf Wochen mit «Navy CIS» in der Freitags-Primetime dürfte konsterniert werden, dass Kabel Eins in dieser Entscheidug alles richtig gemacht hat.







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Primetime-Check: Freitag, 10. Juli 2026

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