Primetime-Check

Freitag, 20. Februar 2026

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Alle Augen auf der Freitags-Krimi im Ersten? Oder doch «Olympia»? Privat messen sich «Die besten Comedians Deutschlands» mit «Die Ultimative Chart Show» - oder doch ein Spielfilm?

Im Zweiten gab es über die Primetime hinweg Live-Bilder von «Olympia» und damit bis zu 3,48 Millionen Zuschauer. Direkt um 20:15 Uhr wollten im Schnitt 3,05 Millionen Zuschauer «Ski Freestyle Halfpipe» der Männer sehen - die erwähnten 3,48 Millionen Zuschauer ergaben sich ab 20:25 Uhr mit der Übertragung vom «Bob Zweier der Frauen. Der Marktanteil um 20:15 Uhr lag bei 14,3 Prozent, später bei 15,1 Prozent, bei den 14- bis 49-Jährigen ergaben sich ebenfalls im späten Slot mit 0,80 Millionen das Zweitbeste, was der TV-Tag zu bieten hatte. Hier war eine Quote von 21,1 Prozent drin. Mehr als vergleichbar lief die Primetime im Ersten, hier gab es mit < einen klassischen Freitags-Krimi. Der Fall aus Norddeutschland sammelte unbeeindruckt von der sportlichen Konkurrenz 5,73 Millionen Zuschauer und so 25,8 Prozent am Markt ein. Zur Primetime hatte das Erste somit klar die besseren Karten. Die Anteile bei den 14- bis 49-Jährigen lagen bei 8,2 Prozent, hierzu ergaben sich 0,31 Millionen Zuschauer im entsprechenden Alter.

Das private Hauptaugenmerk lag am gestrigen Abend bei RTL und einer neuen Ausgabe von «Die Ultimative Chart Show». Ab 20:15 Uhr startete der Köln-Sender mit Oliver Geissen in «Die erfolgreichsten Mitsing-Hits aller Zeiten». Das musikalische Spektakel wollten 1,34 Millionen Zuschauer ab drei Jahren nicht verpassen - Köln kam damit auf eine Quote von 7,3 Prozent. Aus der Zielgruppe waren 0,26 Millionen Umworbene dabei - was Köln ebenfalls zum erfolgreichsten Privatsender von gestern macht. Zumindest, wenn die Quote mit einbezogen wird, denn in Köln ergaben sich 7,9 Prozent.

Interessant wird die Zielgruppe beim Blick auf die Leistungen von Sat.1 und RTLZWEI! Beim Grünwald-Sender lief mit «Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr» ein Spielfilm, der 0,26 Millionen Umworbene anziehen konnte. Bei Sat.1 lief «Die besten Comedians Deutschlands» und auch hier ergaben sich 0,26 Millionen Umworbene. Es muss demnach die Quote entscheiden und hier hat der Bällchensender die marginal besseren Karten. Mit 7,1 Prozent geht es auf den zweiten Platz, Grünwald schafft mit 7,0 Prozent Bronze. Insgeamt ergeben sich bei dem Spielfilm 1,02 Millionen Zuschauer und daher 4,7 Prozent - damit ist RTLZWEI deutlich vor Sat.1. In Unterföhring kommen für die Comedians 0,86 Millionen Zuschauer und daher 4,2 Prozent zusammen.

Der nächste Unterföhring-Sender, ProSieben, holt sich mit «Chaos Walking» und demnach ebenfalls einem Spielfilm, den nächsten Platz in der Reichweiten-Tabelle. Dem Science-Fiction-Werk folgen 0,51 Millionen Zuschauer im Schnitt, womit die rote Sieben immerhin noch 2,4 Prozent des Marktes binden konnte. In der Zielgruppe holen 0,16 Millionen Werberelevante 4,3 Prozent. Kabel Eins schafft mit 0,41 Millionen Zuschauern 1,9 Prozent zu erreichen, für «Weiblich. Tödlich. Sisters in Crime» läuft es demnach nicht grandios. Die Zielgrupp verschärft die Krise mit 0,09 Millionen 14- bis 49-Jährigen und 2,5 Prozent Marktanteil. VOX schickt eine Folge «Goodbye Deutschland!» an den Start - das wollen insgesamt mit 0,63 Millionen Zuschauern mehr sehen, die Quote von 2,9 Prozent ist dennoch weit entfernt von "gut". In der Zielgruppe bringen 0,14 Millionen werberelevante Zuschauer die rote Kugel auf 3,7 Prozent.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/169210
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