Köpfe

Andy Friendly im Alter von 74 Jahren gestorben

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Friendly, einer der prägenden Köpfe hinter dem US-Entertainmentjournalismus und langjähriger Medienmanager bei King World und CNBC, ist tot.

Der frühere Fernsehmanager und Emmy-nominierte Produzent Andy Friendly ist am Sonntag, 4. Januar, im Alter von 74 Jahren in seinem Haus in Bel-Air gestorben. Dies bestätigte seine Familie. Friendly gehörte über Jahrzehnte zu den einflussreichen Persönlichkeiten des amerikanischen Fernsehens und war maßgeblich an der Entwicklung populärer Informations- und Unterhaltungsformate beteiligt.

Seine Karriere begann Friendly bei NBC News in New York, wo er als Autor und Produzent arbeitete und später an der Late-Night-Talkshow «Tomorrow» mit Tom Snyder beteiligt war. Fernsehhistorisch besonders bedeutend war sein Engagement als erster Produzent von «Entertainment Tonight», das 1981 startete und bis heute als eines der langlebigsten Entertainment-News-Formate der Welt gilt. Später wechselte Friendly zu CNBC, wo er als Vice President für Primetime-Programme zahlreiche Talk-Formate betreute. Zu dieser Zeit war David Zaslav, heute CEO von Warner Bros. Discovery, sein direkter Vorgesetzter.

Nach seiner Zeit bei CNBC übernahm Friendly die Position des Präsidenten für Programming und Production bei King World Productions. Dort verantwortete er unter anderem die strategische Ausrichtung und Produktion von Syndication-Hits wie «The Oprah Winfrey Show» und «Wheel of Fortune». Darüber hinaus engagierte sich Friendly stark für die Branche, unter anderem als Präsident der Hollywood Radio & Television Society sowie als Lehrbeauftragter an der USC School of Cinematic Arts.

Kurz-URL: qmde.de/167827
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