Die «Chicago»-Serien können nicht wie geplant starten. Die Verantwortlichen haben nur durchproduzierte Serien in der Pipeline.
Die Programmstrategen von NBC müssen umdisponieren. Nach dem Streik der Schauspieler- und Autorengewerkschaften gibt es nur noch drei fiktionale Stoffe. Die Comcast-Tochter kann nur mit dem Vermissten-Drama «Found», dem Science-Fiction-Thriller «The Irrational», dem Zeitsprung-Drama «Quantum Leap», dem Krankenhaus-Drama «Transplant» und «Magnum, P.I.» in die neue Saison starten. Die Serien werden auf vier Tage verteilt, um den finanziellen Schaden nicht zu groß werden zu lassen. Zahlreiche Programmplätze werden mit Wiederholungen belegt. So läuft am Dienstag vor der Entscheidungsshow «The Voice» ein Zusammenschnitt vom Vortag, das True-Crime-Magazin «Dateline NBC» wird am späten Donnerstagabend wiederholt. Die Programmstrategie zeigt aber auch, dass die Planer die Formate der Schwesterfirma Peacock für zu schwach halten. Die Dramen «Poker Face», «The Calling», «Leopard Skin» und «Irreverent» bekommen keine Chance, selbst Formate wie die Comedy-Serie «Bupkins» oder die sechsteilige True-Crime-Reihe «Once Upon a Time in Londongrad» dürfen nicht ins Free-TV.

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