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«Super Bowl 2023» geht an die Kansas City Chiefs

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Nach 18 Wochen regular Season, den Wild Card-Games, den Divisional Rounds, den Championship Games wartete nur noch der «Super Bowl 2023». Live bei ProSieben.

Zu einem "letzten Tanz", dieser Vergleich im sportlichen Sinn soll an dieser Stelle erlaubt sein, lud die #ran NFL-Crew zum «Super Bowl 2023» nach Glendale Arizona. Doch noch lange vor dem größten Sportevent der westlichen Welt, startete ProSieben Maxx, den «ran Football: Countdown zum Super Bowl». Wie schon beim «Munich Game» am 23. Novemeber 2022 füllte dir #ran NFL-Truppe den Audi-Dome in München mit footballverrückten Zuschauern und veranstaltete das wohl größte Public Viewing in Deutschland. An den Mikrofonen übernahmen Carsten Spengemann, Roman Motzkus, Volker Schenk und Andreas Nommensen die letzten Anmorderationen von NFL-Football bei ProSieben Maxx. Vor 0,39 Millionen Zuschauern und 0,26 Millionen Umworbenen schalteten die Moderatoren, teilweise seit Show 1 damals noch bei Sat.1 dabei, dann ein letztes Mal zu ProSieben - schon zu diesem Zeitpunkt lag Emotion pur in der Luft.

Angekommen beim Mutter-Sender ProSieben stimmten sich Patrick "Coach" Esume, Ex-NFL-Spieler Björn Werner, Jan Stecker, Max Zielke und Christoph "Icke" Dommisch ab 22:25 Uhr auf das größte Sportevent des Jahres ein - dem 57. «Super Bowl» zwischen den Philadelphia Eagles von den Kansas City Chiefs. Schon vor dem Event schreibt dieses Finale der amerikanischen NFL unzählige Schlagzeilen. Der "Kelce-Bowl" (Travis Kelce aufseiten der Chiefs gegen Eagle Jason Kelce) - Patrick Mahomes gegen Jalen Hurts - die jüngsten Quaterbacks der Liga (24 bzw. 27 / kombiniert) gegeneinander. Erstmals in der Geschichte der NFL stehen sich zwei farbige Quaterbacks gegenüber - Rihanna steht nach sieben Jahren Live-Pause erstmals in der «Halftime-Show» auf der wohl größten Bühne der Welt. Und hinter all diesen zweifelsohne riesigen Schlagzeilen begeht das #ran NFL-Team mit dem «Super Bowl 2023» die vorerst letzte Football-Live-Sendung, bevor die Rechte an die Köln-Kollegen von RTL weitergereicht werden.

Zum Spiel: Zweifelsohne standen sich die besten Teams der Saison gegenüber. Nach keinen 5 Minuten ging "Philly" in Führung (TD Jalen Hurts) - nach weiteren drei Minuten glichen die Chiefs aus (TD T. Kelce). Der offenen Schlagabtausch wiederholte sich im 2. Viertel. Philly erzielte einen Touchdown - Kansas zog nach. Dann der befürchtete Bruch im Spiel der Chiefs - Starquaterback Pat Mahomes wird bei einem Tackle am sowieso bereits verletzten Knöchel erwischt und spielt unter sichtlichen Schmerzen weiter. Die Offensive stockt gehörig, Philadelphia nutzt die schwächere Phase zu einem Touchdown (J. Hurts) und einem Field Goal (J. Elliott). Es geht mit 14:24 aus Sicht der Chiefs in die Halbzeit.

Den Standards einer «NFL Super Bowl Halftime Show» entsprechend verläuft der Auftritt von Superstar Rihanna recht ereignislos. Auch wenn das Netz schon während der Performance mit weiteren Schwangerschafts-Vermutungen explodierte. Rihanna hatte erst letzten Mai ein Kind zur Welt gebracht. Zurück zum sportlichen: Kansas kam mit einer Riesenaufgabe zurück aus der Halbzeit - sie gewannen vor der Partie den Coin-Toss und entschieden sich in der zweiten Hälte den Ball zu bekommen. Wieder gab es einen Blitzstart. Isiah Pacheco vergoldet mit seinem Touchdown seinen starken Abend, in der Folge des dritten Viertels kommt Philly erneut "nur" auf ein Field Goal (J. Elliott). Mit Beginn der letzten 15 Minuten führen die Eagles demnach 21:27. Doch Patrick Mahomes war wieder da - von seiner Knöchelverletzung nichts mehr zu sehen. Das 4. Viertel beginnt mit einem Touchdown durch Kadarius Toney - ein Play, dass Headcoch Nick Sirianni nie wieder vergessen wird. Die Chiefs schicken Toney vor dem Snap in Richtung Feldmitte - der Receiver bricht mit dem Snap seine Richtung ab und bricht nach außen - unberührt fängt er das Ei in Richtung Endzone. So weit, so gut, warum wird sich Sirianni für immer daran erinnern? Es war nicht nur das Play, dass das Momentum und die Führung in diesem «Super Bowl» in Richtung der Chiefs kippen ließ - Mahomes spielte mit seiner Offence wenig später das identische Play auf der anderen Seite und sorgte mit den nächsten Touchdown für die Vorentscheidung. Diesmal auf die linke Seite und Skyy Moore. Plötzlich steht es 35:27 für die Chiefs.

Jalen Hurts wird seiner Rolle als angehender Superstar-Quaterback gerecht - er führt seine Eagles zu einem Touchdown, sein nächster selbst erlaufener TD, die folgende 2-Point-Conversion gleicht das Spiel zum Stand von 35:35 aus. Doch hat Mahomes für die letzten fünf Minuten den Ball in den eigenen Händen. Mit all seiner Erfahrung und grandiosen Führung sorgt er für ein Field Goal kurz vor Schluss - Harrison Butker, der zuvor im ersten Viertel ein Field Goal verschossen hatte, tritt an und trifft. Die Kansas City Chiefs gewinnen damit dem 57. «Super Bowl» mit 38:35. Ein denkwürdiger «Super Bowl», der für ProSieben und #ran NFL-Crew den standesgemäßen Abschied bedeutet. In der Spitze verfolgten das Endspiel starke 1,77 Millionen Zuschauer und damit 25,4 Prozent des TV-Marktes (1. Viertel) - später im Spiel stieg der Marktanteil weit über 30 Prozent in der Nacht. Die Zielgruppe hielt sich bis in die frühen Morgenstunden über der 1-Million-Marke, in der Spitze war eine Reichweite von 1,13 Millionen Umworbenen (1. Viertel) möglich. Das bedeutete ab 0:30 Uhr sagenhafte 51,2 Prozent Marktanteil. Im Laufe der Nacht waren über 60 und bis zu 70 Prozent möglich. Ein Stück TV-Geschichte geht damit nach acht Saisons zu Ende.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/140218
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