ZDFneo zeigt eine neue Serie aus Frankreich, die mit Samuel Le Bihan, Guillaume de Tonquédec und Marianne Denicourt ziemlich prominent besetzt ist.
Einen Haufen illustrer Gestalten im Dschungel aussetzen und dann zuschauen, was passiert: Mit diesem Konzept fährt RTL seit fast zwei Jahrzehnten mittlerweile jeden Januar Mörderquoten ein. Auf die Spitze getrieben hat es aber schon Agatha Christie gut sechzig Jahre bevor Costa Cordalis von Sonja Zietlow und Dirk Bach die Urwaldkrone auf den Kopf gesetzt wurde mit ihrem Roman „Und dann gabs keines mehr“ (englisch: „And then there were none“), der 2019 vom französischen Sender M6 in Form einer sechsteiligen Serie in die heutige Zeit übersetzt wurde – welche am Samstagabend bei ZDFneo als Binge-Watch-Event auch ihren Weg ins deutsche Fernsehen findet. 
Nahaufnahme von Nina (Matilda Lutz). Sie steht mitten im Dschungel und blickt interessiert. In der Hand hält sie eine Fotokamera.
Als gruselig-mystischer Rätselspaß erweist sich diese Serie dabei als tragfähiger als manche Dschungelcamp-Staffel. Denn auf der einsamen Insel, wo zehn unscheinbare Tunichtgute aufeinander gehetzt werden, ist schließlich immer was los. Ein Glücksgriff ist dabei auch die Programmierung bei ZDFneo. Denn in 6 Folgen am Stück ist diese Serie doch reizvoller als in einer „traditionelleren“ Ausstrahlung mit langer Wartezeit zwischen den Cliffhangern. 

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