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«Wer sieht das denn?!»: (Fast) keiner mehr

von   |  6 Kommentare

Nach gutem Start kam der große Absturz in Woche zwei. Zum Staffelfinale rutschte die ProSieben-Show noch weiter in den Quotenkeller ab. Insgesamt war es ein sehr dürftiger Abend für den Sender.

Nach nur drei Folgen ist schon wieder Schluss für «Wer sieht das denn?!». Zum Glück, wird man sich in Unterföhring mit Blick auf die Quotenentwicklung denken. Von Anfang an hatte der Sender mit der roten Sieben für die erste Staffel erstmal nur mit drei Episoden der neuen Show geplant. Ob die Adaption des kanadischen Formats «Watch» noch einmal auf die große Bühne wiederkehren wird, bleibt mehr als fraglich. Denn nach vielversprechender Premiere lieferten die beiden übrigen Ausgaben eine sehr bescheidene Ausbeute. Auf sehr gute 11,0 Prozent Marktanteil folgten maue 8,2 Prozent in der klassischen Zielgruppe. Zum Abschluss stürzte die Show mit Moderatorin Ruth Moschner noch tiefer ab. Sehr überschaubare 7,3 Prozent Marktanteil standen bei den 14- bis 49-Jährigen am Ende zu Buche. Nur 0,82 Millionen Fernsehende versammelten sich für die (vorerst) letzte Folge, davon 0,49 Millionen werberelevante Zuseher.

Damit verlor «Wer sieht das denn?!» im Vergleich zum Auftakt insgesamt 460.000 Zuschauer, in nur zwei Wochen. Der schnelle Abwärtstrend könnte kaum deutlicher sein. Beim Gesamtpublikum musste man sich deshalb zum Abschluss mit mäßigen 3,2 Prozent zufrieden geben. Schon unser Kritiker David Grzeschik stellte nach der ersten Folge die These auf dass sich wohl kaum jemand für die Show interessieren wird, da sie in der Praxis schnell langweilig wird. Nach drei Wochen lässt sich sagen, er sollte recht behalten.

Im Anschluss an die große Show präsentierte ProSieben die «o2 Music Hall», in der Sänger und Songwriter Johannes Oerding zu Gast war. Knapp eine Stunde lang blickte der Sender auf den erfolgreichen Musiker und zeigte Ausschnitte aus dessem Auftritt im o2 Priority Concert und hatte damit gar keinen Erfolg mehr. Nach dem sowieso schon schwachen Lead-In fuhr die Kooperation mit o2 katastrophale Einschaltquoten ein. Bei den klassisch Umworbenen brach die Sehbeteiligung mit nur 0,20 Millionen Zusehern auf 3,8 Prozent ein. Beim Gesamtpublikum sah es mit 0,34 Millionen Fernsehenden und 1,9 Prozent nicht besser aus. Eine Wiederholung von «Die Besten» beendete einen Abend zum Vergessen für ProSieben mit mageren 5,2 Prozent in der Zielgruppe und überschaubaren 3,1 Prozent insgesamt, bei nur noch 0,23 Millionen Zuschauern.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
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Es gibt 6 Kommentare zum Artikel
Kingsdale
05.08.2020 10:44 Uhr 1
Wundert mich gar nicht! Das Konzept war einfach viel zu dünn.
TwistedAngel
05.08.2020 11:21 Uhr 2
Tja Ruth hätte mehr Titten zeigen sollen, dann klappt's auch mit der Quote ...
Fabian
05.08.2020 11:56 Uhr 3
Lieber TwistedAngel,



ich hoffe, Du bist stolz darauf, eine Sendung anhand des Körpers eine Frau zu bewerten. Wie schon @Kingsdale schrieb, sehe ich es ähnlich, dass das Format konzeptionell Schwächen aufweist und deshalb nicht nur spannend ist. Sowas hatten wir ja bereits vor zehn Jahren mit "Deal or no Deal", das in einer schnellen Version wie in Italien, in der in 20 Minuten einmal alles durchzockt wird, einfach mehr Fahrt drin ist als das gesamte auf zwei Stunden zu dehnen.
Neo
05.08.2020 12:05 Uhr 4
Mir dünkt, Twisteds Kommentar ist ironisch.
TwistedAngel
05.08.2020 13:10 Uhr 5
Neo hat 100 Gummipunkte. Ich habe dieses Highlight-Format nicht gesehen, deshalb kann ich zum Inhalt nichts sagen, und deshalb habe ich ebensowenig Ruths Ausschnitt gesehen. Aber da sie ja offensichtlich viele männliche Fans (hier) hat, hätte es evtl. geholfen 🤷???😏
Sentinel2003
08.08.2020 12:46 Uhr 6
Bei aller Ironie, ist dieser Kommentar null lustig!

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