
Zum Start lief es dabei immerhin noch recht passabel: Die Daten des Neustarts wiesen am ersten Abend 4. November ab 20.15 Uhr, Resonanzen in Größenordnungen von 0,31 Millionen jungen Zuschauenden aus, die einen Anteil von wenigstens 7,8 Prozent an ihrem Markt mit sich führten – kein berauschendes Resultat zum Einstand, aber zunächst auch kein Flop. Die Gesamtzuschauenden waren übrigens in niedrigerer Anzahl vertreten: Sie schalteten zu dürftigen 3,6 Prozent (0,78 Millionen) ein. In der zweiten Woche konnte man sich immerhin auf diesem Niveau konstant halten.
Merklicher bergab ging es dann am 18. November, als nur noch 5,3 Prozent (0,21 Millionen) erhoben wurden, die nun ein ganzes Stück unter den Senderschnitt und damit auch aus der befriedigenden Zone fielen. Auch die Gesamtreichweite verringerte sich auf 3,0 Prozent wegen 0,66 Millionen.
Zwar konnte diese bedenkliche Tendenz in der Folgewoche nochmal durchbrochen werden, als wieder halbwegs mäßige 6,9 Prozent anhand 0,27 Millionen Umworbener aufkamen, allerdings war dieses kleine Aufmucken nicht von langer Dauer: Schon in der vorletzten Sendewoche setzte es einen üblen Tiefpunkt. Konkret belief sich dieser auf bloß noch auf wirklich enttäuschende 4,2 Prozent bei 0,22 Millionen – keine akzeptablen Anteile mehr für VOX. Insgesamt erst recht nicht mit furchtbar schmalen 2,3 Prozent ausgelöst dank 0,57 Millionen.

Wer zum Ende dann hoffte, dass die Final-Ausgabe durch die Entscheidungs-Spannung dann nochmal ein paar Körner rauskitzelt, sah sich schwer getäuscht. Im Gegenteil brach die Zielgruppen-Beteiligung auf einen weiteren Negativwert von bloß noch 0,18 Millionen zu weiter dünnen 4,3 Prozent. Beim Gesamtpublikum sah es sehr ähnlich aus wie in der Vorwoche.
Unter dem Strich stehen Mittelwerte von ernüchternden 5,9 Prozent in der Zielgruppe sowie ganz schwachen 2,9 Prozent am Gesamtmarkt. Zuläufe in Höhe 0,25 Millionen wie 0,66 Millionen waren dafür verantwortlich. Am Ende steht jedenfalls die Feststellung, dass «Mälzers Meisterklasse» weder ein Erfolgsrezept, noch ein erinnerungswürdiges Format war. Dass die angedachte Dramaturgie der Sendung fehlschlug, lässt sich auch daran festmachen, dass zum Ende keine gesteigerte Neugier mehr bei den Zuschauenden auszumachen war, wer denn nun das Rennen machte. Eine zweite Runde wäre vor diesem Hintergrund eine Überraschung.







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Mediengestalter Digital & Print / Redakteur (m/w/d)
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