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Die «Dr. Wimmer Show» startet mit viel Luft nach oben

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Trotz starkem Lead-In tat sich das neue Sat.1-Format am Vormittag zur Premiere sehr schwer. Vom Senderschnitt war die erste Folge (noch) weit entfernt.

Mit «Die Dr. Wimmer Show» nimmt Sat.1 einen Ärzte-Talk ins tägliche Programm. In Zeiten von der Corona-Pandemie eigentlich keine schlechte Idee. Immerhin erzielen die Sondersendungen zur kritischen Lage auf der Welt jeden Tag große Aufmerksamkeit. Allerdings wurde das neue Format schon vor längerer Zeit aufgezeichnet, als Corona noch kein großes Thema war. Deshalb stehen in der neuen Show alltägliche gesundheitliche Themen im Fokus. In der ersten Folge wurde so zum Beispiel der weibliche Orgasmus oder Migräne behandelt. Die zeitlosen Themen bekamen am Montagvormittag keine besondere Aufmerksamkeit. Die Premiere tat sich äußerst schwer. Auf einem Slot, auf dem zuvor noch Re-Runs liefen, kam «Die Dr. Wimmer Show» nicht über magere 5,0 Prozent Marktanteil in der klassischen Zielgruppe hinaus.

Nur 0,09 Millionen werberelevante Zuschauer schalteten für den Gesundheitstalk ein. Diese Reichweite ist noch sehr ausbaufähig. Insgesamt schalteten 260.000 Zuseher ein, womit auch insgesamt ab 10 Uhr nur unterdurchschnittliche 7,2 Prozent drin waren. Im Vorfeld kam das «Sat.1 Frühstücksfernsehen» im Schnitt noch auf sehr gute 12,3 Prozent insgesamt und 14,5 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen - leistete also eine hervorragende Vorarbeit. «Dr. Wimmer» konnte damit allerdings nicht sonderlich viel anfangen.

Im Anschluss an die neue Show ging es für Sat.1 wieder klar bergauf. «Im Namen der Gerechtigkeit» berappelte sich mit 0,13 Millionen jungen Zuschauern und 7,1 Prozent Zielgruppen-Marktanteil. «Anwälte im Einsatz» kam ab 12 Uhr mit 9,5 Prozent wieder über den Senderschnitt. Später steigerte sich das Format sogar auf sehr gute 11,1 Prozent. Erst am späteren Nachmittag ließen die Sehbeteiligungen für Sat.1 wieder nach. Am Vormittag erlebte «Die Dr. Wimmer Show» einen sehr durchwachsenen Start.

© AGF Videoforschung in Zusammenarbeit mit GfK; videoSCOPE 1.3, Marktstandard: TV. Zuschauer ab 3 Jahren und 14-49 Jahre (Vorläufige Daten), BRD gesamt/ Fernsehpanel D+EU Millionen und Marktanteile in %.
Kurz-URL: qmde.de/116758
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