Kaum ein Isländer erdreistete es sich, den geschichtsträchtigen Sieg gegen die Engländer zu verpassen. Dagegen sah der hierzulande bei der deutschen Mannschaft erzielte Marktanteil reichlich alt aus.
Mit schier unglaublichem Einsatz, viel Herz und überraschend viel fußballerischem Vermögen haben sich die Isländer längst zum Publikumsliebling der Europameisterschaft entwickelt - und am Montagabend mal eben das Mutterland des Fußballs auf dramatischere Art und Weise verstört, als es jedes Björk-Musikvideo der Welt hätte tun können. Wer nicht zu den schätzungsweise rund zehn Prozent der Bevölkerung gehörte, die sich eine Reise nach Frankreich gegönnt haben, schaute quasi ausnahmslos am heimischen Fernsehgerät zu.

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Es gibt 10 Kommentare zum Artikel
29.06.2016 16:35 Uhr 8
29.06.2016 16:55 Uhr 9
Also ich hatte die Info, dass die Quote des Islandspiels bei 99,8% lag und zu dieser Zeit 650 Menschen nicht das Spiel schauten. Demnach sahen 499 Mal so viele Menschen das Spiel, was knapp 325.000 waren.
Das mit den Single-Haushalten muss aber kein Hindernis sein, in Deutschland gibt es auch ein System, bei dem man angeben kann, wie viele Menschen aus dem Haushalt grad zuschauen. Also dann kann ein Fernseher eingeschaltet sein, aber vier Leute für eine bestimmte Zeit gemeldet.
Und dennoch zweifle ich die Zuschauerzahl massiv an. 100% Quote sind in Deutschland auch niemals an die 80 Mio., sonder zu Hauptsendezeiten eher so 30 bis 45 Mio..
Fohlen
30.06.2016 10:51 Uhr 10
Dieses Dingens hat ja auch schon mehr als oft Kalokofe total auf den Arm genommen....