Charlie Sheen sagt, die Show ist tot. CBS denkt an eine elfte Staffel. Was sagen die Zuschauerzahlen in Amerika?
Man kommt nicht umhin zu sagen, dass die amerikanische Sitcom «Two and a Half Men» von Chuck Lorre gegen Ende der neunten Staffel einer Krise entgegensteuerte. Die Gags waren alles andere als lustig, die Figuren (allen voran der neue Walden Schmidt) wirkten wie festgefahren. Im Sommer gab es dann das Groß-Reinemachen: Nach dem Weggang von Leo Aronsohn (der sich aus dem täglichen Geschäft bei der Serie zurückzog) wurden zu Beginn von Staffel zehn eilig nervige Handlungsstränge beendet – und mit Folge drei der Staffel ging es spürbar bergauf. Zudem bekamen die Zweieinhalb-Männer in Amerika einen neuen Sendeplatz, donnerstags im Zusammenspiel mit dem Überhit «The Big Bang Theory».
Doch damit noch nicht genug: Gleich zu Beginn des neuen Jahres, an dessen dritten Tag, schossen die Reichweiten auf 15,41 Millionen nach oben. Lässt man mal den Anfang von Staffel neun außen vor (hier spielte der Hype um Ashton Kutcher die entscheidende Rolle) lagen die Werte somit wieder auf dem Niveau wie gegen Ende von Staffel acht. Auch die bis dato letzte Folge der zehnten Staffel, gezeigt in der vergangenen Woche, lief mit 14,4 Millionen sehr gut. Die 13 ausgestrahlten Episoden kommen derzeit auf einen Schnitt von 13,36 Millionen Zuschauer – eine Steigerung von über einer Million.
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