Die ganze Welt blickt in diesen Stunden nach Japan, denn nach dem verheerenden Tsunami am Freitag droht nun eine atomare Katastrophe, wenn es nicht gelingt, den Reaktor Fukushima 1 schnellstmöglich abzustellen. Dies nahm das Erste Deutsche Fernsehen zum Anlass, statt der geplanten Jubiläumssendung des «Musikantenstadl[s»] auch zur besten Sendezeit sein Publikum durch Sondersendungen und Dokumentationen über das Geschehen in Japan und die Hintergründe des möglicherweise bevorstehenden "Super-Gaus" einer Kernschmelze zu informieren. Dies begann natürlich zunächst zur gewohnter Stunde mit der «Tagesschau», welche dank brisanter Inhalte an diesem Samstag auf 8,74 Millionen Zuschauer kam. In der Regel sehen am Samstagabend das Nachrichtenformat lediglich um die 7,5 Millionen Menschen.
Die vom Mitteldeutschen Rundfunk produzierte Dokumentation «Tschernobyl - Der GAU und die Ohnmacht der Politik» beschäftigte sich mit der vielleicht bekanntesten und schlimmsten Atomkatastrophe der jüngeren Vergangenheit. Hier ließ die Zustimmung der deutschen Zuschauerschaft deutlich nach, mit 3,00 Millionen und 9,0 Prozent lief es nun zunächst unterdurchschnittlich. Die vorgezogenen und verlängerten «Tagesthemen» fuhren ab 21:30 Uhr schließlich noch 3,26 Millionen Zuschauer ein, womit die Marktanteile wieder bei klar verbesserten 10,2 und 6,1 Prozent lagen.• Tagesschau • Sportschau • Tschernobyl • Brennpunkt • Tagesthemen
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