
Schaut man sich die Zahlen vom Montag, den 20. April 2026 um 20.15 Uhr, an, dann kann man von einem ordentlichen, aber noch nicht euphorischen Start sprechen, der zunächst mit einer frischen Ausgabe bestritten wurde. 0,31 Millionen jüngere Zuschaltende sorgten für einen Anteil von 7,5 Prozent. Durchwachsen war die Performance bei den Älteren, welche zu 3,7 Prozent (0,86 Millionen) dabei waren.
Eine Woche später stand die Bewährungsprobe an, ob die Zahlen sich steigern konnten. Tatsächlich verschlechterte sich der Zielgruppen-Anteil aber eher auf ungewohnt durchwachsene 6,9 Prozent, weil bloß noch 0,27 Millionen aus dieser Alterskategorie die Dating-Geschehnisse beobachteten. Auch insgesamt ging es auf 0,73 Millionen und blasse 3,3 Prozent runter.

In der ersten Mai-Woche gelang es Trettl und Co. dann, einen markanten Auftrieb in den Größenordnungen zu generieren. Erfreulicher Weise kletterten die Dimensionen hoch auf richtig schöne 9,0 Prozent bei 0,34 Millionen Jüngeren zu Papier – das sind Zahlen, die man früher schon eher gewohnt war von dem Format. Insgesamt sah es anhaltend verhalten aus ob 0,79 Millionen und 3,8 Prozent.
Zwar ging der Anteil in der Folgewoche etwas zurück auf solide 8,3 Prozent, die Beteiligung hielt sich jedoch beständig bei erneut 0,34 Millionen. Doch wie gesagt stand ein Blues vor der Tür: Anzeichen schlugen bereits zur Staffelmitte am 18. Mai durch, als bloß noch 0,25 Millionen 14-49-Jährige zuschalteten, die die Prozentrelationen auf mittelprächtige 6,5 Prozent drückten.
Tatsächlich schärfte sich das Ganze aber sogar als richtiggehende Krise raus, da sieben Tage später lediglich behäbige 5,2 Zielgruppen-Prozent durch 0,21 Millionen aufkamen. Erreicht war die Talsohle besorgniserregender Weise selbst damit aber noch nicht, denn am 1. Juli bretterte die sonstige Erfolgsmarke auf wirklich schlechte 4,7 Prozent anhand bloß 0,16 Millionen – ganz und gar keine gute Entwicklung. Auch nicht am Gesamtmarkt, innerhalb dessen man bei sehr mageren 2,1 Prozent (0,41 Millionen) zum Stehen kam.
Konnte man mit dem Staffelabschluss am 8. Juni nochmal versöhnlich stimmen?
Erleichternder Weise ja, denn im Vergleich zur Vorwoche ging es vom Marktanteil merklich nach oben. Die letzte Folge bewegte ein Stück gesteigerte 0,26 Millionen Werberelevante zum Einschalten, welche einen Prozentwert in Höhe plötzlich wieder recht solider 7,9 Prozent (vorläufig gewichtet 8,0 Prozent) mit sich führten - Zahlen, die die Produktion schmerzlindernd in die Pause schickten.
Mit Blick auf die Abrechnung ergeben sich Mittelwerte von noch akzeptablen 7,0 Prozent (0,27 Millionen) bezüglich der Jüngeren – Zahlen über Senderschnitt, die für das Erfolgsformat aber trotzdem etwas enttäuschend sind und einen Verlust von 0,7 Prozent-Punkten und 0,11 Millionen in der Reichweite im Staffelvergleich mit sich führten. Richtig mager sogar die Ausbeute bei den Gesamtzuschauenden ob 3,0 Prozent sprich 0,65 Millionen im Schnitt.
Übergeordnet gibt die vorläufig negative Entwicklung zur Staffelmitte zu denken, denn auch von einem signifikanten Streaming-Shift war bisher bei den Programm-Marken nichts zu sehen. Vielleicht war es innerhalb der RTL-Gruppe nicht die cleverste Idee, phasenweise zwei Dating-Brands gegeneinander zu programmieren? («Bauer sucht Frau International»). Eine andere Erklärung könnte auch in Ermüdungsbrüchen wegen zu großem Staffelumfang liegen oder ggf. einer nicht ausreichenden Dichte des Geschehens.







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