Am Mittwoch, den 27. Mai, wurde «Die Küchenschlacht» trotz grauenhafter Quoten der vorigen Ausgabe erneut mit einer XXL-Ausgabe in die Primetime geholt - die Folge lag schlicht noch vor. Wie erwartet schmierte auch die jüngste Folge der Spezial-Variante völlig ab und holte nur grottige 7,7 Prozent am Gesamtmarkt und noch furchtbarere 4,4 Prozent bei den Jüngeren. Es dürfte folglich die letzte Ausgabe der Koch-Marke zur Hauptsendezeit gewesen sein. Jedoch gibt es Trost: Denn die klassische Daytime-Küchenschlacht läuft weiter erfreulich - wenngleich die letzte Woche nicht absolute Topform aufwies. Am Montag um 14.15 Uhr war zunächst aber erstmal die Einstelligkeit zu beobachten: Insgesamt ließen sich nur 0,63 Millionen Menschen für den Auftakt der Lafer-Woche vor die Geräte ziehen - ein Marktanteil von ungewohnt einstelligen 8,3 Prozent resultierte aus ihnen - Feiertag und Wärme dürften hier mit reingespielt haben. Blass auch die Resonanz bei den jüngeren Leuten: 0,06 Millionen von ihnen brachten einen mageren Anteil von 4,6 Prozent.
Werktags am Dienstag ließen sich dann deutliche Steigerungen beobachten. Erhöhte 1,03 Millionen Verfolger brachten die Größenordnung auf schöne 16,5 Prozent. Die 14-49-Jährigen hingegen ließen im Vergleich zum Vortag sogar von der Reichweite noch etwas abreißen - sie waren nur noch zu 0,04 Millionen zugegen, die dennoch ausreichten, um den Anteil an diesem Tag ein bisschen auf 5,1 Prozent zu steigern.
Der Mittwoch brachte schließlich mit Bezug zum Gesamtpublikum eine völlige Konstanz der Gesamt-Reichweite: Durch anhaltend 1,03 Millionen Koch-Fanatiker standen gar weiter erhöhte 17,7 Prozent auf der Uhr - standesgemäße Prozent-Relationen. Bei den Jüngeren tröpfelte die Beteiligung hingegen sukzessive auf noch mickrigere 0,02 Millionen zu 3,3 Prozent - das ist schon eine bedenkliche Leistung in jener Altersklasse.
Gelang Richtung Ende der Woche bei den Älteren nochmal ein Auftrieb gen 20 Prozent? Donnerstag kam jedenfalls nochmal eine Bewegung nach oben zustande - jedoch nur eine kleine. Mit wieder klar vorzeigbaren 17,9 Prozent langte jene aber nicht, um über 20 Prozent zu steigen. Es war eine Konsequenz, die aus annähernd beständigen 1,01 Millionen Zuschauenden erfolgte. Die Leute zwischen 14 und 49 verharrten derweil krisenhaft auf bloß 0,02 Millionen mit einem weiter zähen Anteil von 3,6 Prozent.
Die letzte Chance für einen Wochenrekord ergab sich dann am Freitag. Und tatsächlich: Sie wurde genutzt - zumindest beim Gesamtpublikum. Dort kristallisierte sich nämlich eine merklichere Optimierung heraus, weil starke 18,4 Prozent durch 1,17 Millionen heraussprangen - Balsam auf die Seele des Primetime-Flops. Bei den Jüngeren konnten sich Johann Lafer und Kandidaten auch einen Wochenbestwert sichern, der sich an diesem Tag auf plötzlich erfreulich zweistellige 10,7 Prozent belief. An einem Tag mit hitzereduzierter Fernsehnutzung langten dafür aber bereits überschaubare 0,08 Millionen 14-49-Jährige.
In der Daytime folglich wieder eine standesgemäße Woche für «Die Küchenschlacht» mit erstaunlicher Konstanz bei der älteren Zuschauerschaft, wenngleich die Reichweiten schon in den Sommermodus gingen und nicht mehr über 20 Prozent möglich waren. Ein größerer Bruch war hingegen bezüglich des jüngeren Publikums zu beobachten, wo arg verhaltene Reichweiten teils auch sehr schmale Prozente bedingten. In Winter- und Herbst-Monaten läufts in dieser Altersgruppe mit teils knapp über 0,10 Millionen und einer Range meist zwischen acht und zwölf Prozent zumindest des Öfteren passabel bis gut.







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