Wochenquotencheck

Sat.1 steht auf dem Schlauch: Feuerwehr-Serie floppt auch

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In ihrer ersten Woche konnte «Frieda - Mit Feuer und Flamme» den Großbrand am Vorabend nicht löschen - will die Serie überleben, wird noch viel passieren müssen.

Trotz zahlreicher Vollflops startete Sat.1 diese Woche Montag (1.Juni) um 18.00 Uhr abermals eine neue romantische Daily unter dem Titel «Frieda - Mit Feuer und Flamme». Die alleinerziehende Intensivkrankenschwester Frieda (Laura Lippmann) kehrt darin in die Sächsische Schweiz zurück. Ihr Ex-Partner, Bürgermeister Felix (Christopher Kohn), plant die Schließung der örtlichen Feuerwehr. Während sie für den Erhalt der Freiwilligen Feuerwehr kämpft, gerät ihr Herz in ein emotionales Chaos: Soll sie dem charmanten Feuerwehrmann Mirko (Sebastian Deyle) eine Chance geben oder wird ihre alte Liebe zu Felix wieder aufflammen?

Schon der Start der neuen Serie verlief vor ernüchternden Größenordnungen: 3,2 Prozent (0,04 Millionen) standen in der jüngeren Altersgruppe zu Buche, während es mit 3,4 Prozent gesamt (0,37 Millionen) nur ein bisschen besser aussah. Ein Erfolg wurde auch die zweite Folge des Abends nicht mit anhaltend 0,04 Millionen und sogar weiter verringerten 2,5 Prozent in der Zielgruppe. Am Gesamtmarkt hielt man das Publikum immerhin auch exakt, der Anteil reduzierte sich dennoch etwas auf 3,0 Prozent.

Zunächst nur ein paar mehr Zuschauende wurden am Dienstag gemessen: Nur verschwindend geringe 0,06 Millionen Werberelevante zu enttäuschenden 4,3 Prozent wollten wissen, wie die Storys weiter in Gang kamen. Beim Gesamtpublikum kam man ebenfalls auf eine leicht erhöhte Reichweite von 0,40 Millionen, bei einem Anteil um 3,1 Prozent. Die zweite Episode des Abends gelangte dann wieder auf einen schlechteren Zielgruppen-Tiefstwert von desolaten 1,8 Prozent durch nur noch 0,03 Millionen Jüngere.

Krisenzahlen auch für die erste Mittwochs-Folge: Man verharrte mit beiden Folgen bei ganz mageren 0,05 Millionen Jüngeren mit jeweiligen Anteilen um weit unterdurchschnittliche 3,5 sprich 3,2 Prozent. Die Sorgenfalten in Unterföhring werden sich auch deshalb nicht signifikant geglättet haben, weil es bei den Älteren an diesem Abend in die entgegengesetzte Richtung ging mit einer Negativ-Reichweite von lediglich 0,26 Millionen, die bei haarigen 2,3 Prozent kleben blieben.

Konnte die neue Daily zum Donnerstag zumindest ein kleines Hoffnungszeichen senden? Nicht wirklich, denn zwar mühten sich die Reichweiten auf zart erhöhte 0,08 und 0,07 Millionen - ein Blumentopf zu gewinnen war damit aber selbstredend dennoch nicht. Der Zuspruch der 14-49-Jährigen belief sich erst auf überschaubare 4,4 und dann auf noch geringere 3,5 Prozent.

Am Freitag musste Sat.1 dann ein neues Tief wegstecken: Äußerst erschreckende 1,8 Prozent bei den 14-49-Jährigen standen auf dem Papier. Sie kamen zustande, weil kaum noch messbare 0,02 Millionen aus der Zielgruppe zuschalteten. Insgesamt war die gleiche Tendenz zu beobachten - 0,22 Millionen bedeuteten eine neue Negativ-Reichweite, aus der entsprechend desolate 2,0 Prozent resultierten. Die zweite Folge des Abends schmetterte gar noch weiter gen Abgrund ob vollkommen indiskutabler 0,9 Prozent (0,01 Millionen bis 49) wie 2,2 Prozent (0,27 Millionen Über-50-Jährige).

Auch wenn die neue Serie am Wochenstart nicht ganz so katastrophale Anteile aufwies wie «Ein Hof zum Verlieben» oder auch «Die Landarztpraxis», kann dies nicht über sehr überschaubare Reichweiten hinwegtäuschen, die den Start vom «Hof zum Verlieben» gar unterboten. Gar kein gutes Zeichen ist darüber hinaus, dass die eh schon schlechten Gesamtreichweiten im Wochenverlauf gar noch halbiert wurden. Den dringend benötigten Turnaround am Sat.1-Vorabend konnte die Serie bislang also nicht einleiten - will sie nicht auch als Vollflop abgestempelt werden, wird einiges passieren müssen...

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