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«Terra X: La Palma – Protokoll eines Vulkanausbruchs» rekonstruiert die Katastrophe von 2021

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Die ZDF-Dokumentation zeichnet den verheerenden Vulkanausbruch auf La Palma nach und stellt die Schicksale der Betroffenen in den Mittelpunkt.

Die «Terra X»-Folge „La Palma – Protokoll eines Vulkanausbruchs“ blickt auf eines der einschneidendsten Naturereignisse der vergangenen Jahre zurück. Der Film von Andreas Sawall wird am Sonntag, den 24. Mai 2026, um 19:30 Uhr im ZDF ausgestrahlt und ist ab demselben Tag auch in der Mediathek verfügbar, wo er bis zum 24. Mai 2036 abrufbar bleibt.

Im September 2021 erschüttert eine gewaltige Naturkatastrophe die Kanareninsel La Palma: Die Erde bricht auf, Lava ergießt sich über ganze Landstriche und zerstört Häuser, Infrastruktur und Existenzen. Tausende Menschen müssen evakuiert werden, viele verlieren alles, was sie besitzen. Die Dokumentation rekonstruiert die Ereignisse rund um den 19. September 2021 minutiös und zeigt, wie überraschend und zugleich unausweichlich sich die Katastrophe entwickelte.

Dabei verbindet der Film wissenschaftliche Analyse mit persönlichen Perspektiven. Bereits Wochen vor dem Ausbruch deuteten zahlreiche Erdbeben darauf hin, dass sich unter der Oberfläche etwas zusammenbraute. Dennoch traf die Wucht der Eruption viele Menschen unvorbereitet. Augenzeugenberichte und private Aufnahmen vermitteln eindringlich, wie dramatisch sich die Lage innerhalb kürzester Zeit zuspitzte und welche Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen werden mussten.

Im Mittelpunkt stehen vor allem die Bewohnerinnen und Bewohner der Insel. Unter ihnen ist auch die Reporterin Magaly Caseres, die sich zufällig in unmittelbarer Nähe des Ausbruchs befand und live von den dramatischen Ereignissen berichtete. Ihre Erfahrungen sowie die vieler Betroffener geben der Dokumentation eine persönliche Tiefe und machen deutlich, welche langfristigen Folgen die Katastrophe für die Menschen vor Ort hat.

Ergänzt werden diese Eindrücke durch die Einschätzungen von Geologen, die erklären, wie es zu der Eruption kommen konnte und ob ähnliche Ereignisse künftig erneut drohen. Nach 85 Tagen endet der Ausbruch schließlich – doch die Bilanz ist verheerend: Rund 1.200 Hektar Land und etwa 3.000 Gebäude werden zerstört.

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