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Pufpaff räumt erstmals offiziell Differenzen mit Raab ein

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Der «TV-Total»-Host gesteht, dass die beiden völlig unterschiedlich ticken und oft aneinandergerasselt seien.

In der Luft lagen Vermutungen, wonach Stefan Raab und Sebastian Pufpaff nicht (mehr) das beste Verhältnis zueinander haben, spätestens seit der Rückkehr von Stefan Raab auf die TV-Bildschirme. Seitdem hat es sich der zurückgekehrte König Lustig nämlich offenkundig zur Aufgabe gemacht, sein altes Format mit seinem Nachfolger zu bekämpfen - Frontalprogrammierungen mit seinen Shows ließen sich regelmäßig beobachten. Darüber hinaus wurden immer wieder verbale Spitzen verteilt und Erfolgsbestandteile von ProSieben stibitzt (beispielsweise die Heavytones).

Nun hat zumindest Sebastian Pufpaff Gerüchte um Differenzen und Zerwürfnisse mit Raab erstmals öffentlich eingeräumt. Zu sprechen kam der Entertainer und «TV Total»-Host darauf mit Bettina Böttinger in ihrem Podcast "Zwischen den Zeilen": Dort berichtet Pufpaff von der Drucksituation, die sich in den ersten anderthalb Jahren nach der Sendungsübernahme ergeben habe und die unter anderem auch mit der Konstellation zwischen ihm und Raab hinter den Kulissen zusammenhing.

In auffällig distanzierender Weise führt Pufpaff aus: "Derjenige, der damals für dieses Format stand (Anm. d. Red: Raab), der hatte damals ein klares Bild, wie diese Sendung auch wieder aus der Asche emporsteigen sollte. Und da haben wir beide komplett andere Ansätze. Gerade auch was Humanismus anbelangt - ich weiß gar nicht, ob der weiß, was das bedeutet". Schon hier tendiert Pufpaff zu einem scharfen Seitenhieb gegen Raab.

Dass es wohl aber nicht bei bloßen Meinungsverschiedenheiten blieb, geht auch aus seinen weiteren Ausführungen hervor: "Da sind wir dann tatsächlich extrem oft auch aneinandergerasselt. Weil ich meinte, dass «TV Total» eine Auffrischung verdient hatte und es auf der anderen Seite nur darum ging, das Alte nochmal zu kopieren - aber das wollte ich nicht". Seitdem sich die beiden dann darauf verständigt hätten, künftig für unterschiedliche Teams zu spielen - Raab für seine eigene Firma und Pufpaff für Brainpool - sei er dann wesentlich zufriedener geworden. Hier wählt der Host bemerkenswert offene Worte, wenngleich anzumerken ist, dass Raabs Perspektive aufgrund fehlender Aussagen von ihm zum jetzigen Zeitpunkt nicht differenzierend dagegengehalten werden kann.

Nimmt man Pufpaffs jüngste Aussagen für voll, erscheinen jedenfalls Brüche in der Vergangenheit in einem logischen Licht: Das Verschwinden von Raab aus dem «TV-Total»-Vorspann fällt genau in die von Pufpaff umrissene Zeitspanne. Kurz darauf der damals überraschende Wechsel des Turmspringens zu RTL, anschließend die noch kontroversere Übernahme des fast identischen ProSieben-Sets von «Schlag den Besten» und «Blamieren oder Kassieren» mit Elton als gleichem Moderator. Im weiteren Verlauf der Streit von Elton und ProSieben und seine Entlassung als «SdS»-Präsentator. Ende 2023 schließlich konsequenter Weise das Auslaufen von Raabs Brainpool-Vertrag und Gründung der eigenen Firma Raab Entertainment für das Comeback bei RTL.

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