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Das Erste zeigt neues Märchen «Die verkaufte Prinzessin»

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Am Vormittag setzt Das Erste auf einen modernen Märchenfilm über Identität, Macht und Selbstbestimmung.

Im Märchenprogramm von Das Erste feiert am Sonntag, den 8. März, um 10:03 Uhr der Film «Die verkaufte Prinzessin» seine Ausstrahlung. Die Produktion aus dem Jahr 2023 verbindet klassische Motive mit zeitgemäßen Themen wie Rollenbildern, Selbstzweifeln und dem Ringen um den eigenen Platz im Leben. Ab dem 1. März ist der Film zudem in der ARD Mediathek verfügbar.

Im Mittelpunkt steht Melisa, die vom Meer in die Berge reist, um – wie einst ihr Großvater – im Bergwerk zu arbeiten. Um diesen Traum zu verwirklichen, gibt sie sich als junger Mann aus. In einem kleinen Fürstentum gerät sie jedoch unversehens in ein gefährliches Machtspiel: Fürst Ingolf möchte abdanken und seiner Tochter Sophia die Thronfolge überlassen, doch Onkel Rudolf und Prinz Berthold verfolgen eigene Pläne. Sophia soll entführt und in ein fernes Land verkauft werden.

Melisa durchkreuzt die Intrige und befreit Prinzessin Sophia. Zwischen den beiden jungen Frauen entwickelt sich eine Freundschaft, die jedoch auf eine harte Probe gestellt wird. Als Melisa versucht, Sophia die Wahrheit über Bertholds Verrat zu sagen, vertraut diese weiterhin ihrem Bruder – und bringt sich damit erneut in große Gefahr. Parallel dazu beobachtet der sagenhafte Berggeist Mehrich das menschliche Treiben, um Gefühle zu verstehen, die ihm selbst fremd sind.

Das Märchen spielt bewusst mit Täuschungen: Melisa schwindelt, um arbeiten zu dürfen, Berthold heuchelt Geschwisterliebe aus Machtgier, und Sophia belügt sich selbst, weil sie an ihrer eigenen Stärke zweifelt. Am Ende finden alle Figuren – jenseits klassischer Märchenklischees – einen Weg zu sich selbst. In den Hauptrollen sind Judith Neumann, Kristin Alia Hunold und Langston Uibel zu sehen, Regie führte Matthias Steurer nach einem Drehbuch von Su Turhan.

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